KSC holt Gondorf

Mittelfeldspieler vom SC Freiburg zunächst ausgeliehen

Jerome Gondorf

Jerôme Gondorf (r.) kehrt in die Heimat zurück. ©Imago images/Eibner

Zuletzt schien eine Verpflichtung von Jerôme Gondorf durch den KSC wieder unwahrscheinlicher geworden zu sein, nachdem es im Dezember intensive Gerüchte um einen Transfer des gebürtigen Karlsruhers gegeben hatte. Nun ist der Mittelfeldspieler doch noch in den Wildpark zurückgekehrt.

Der 31-Jährige kommt auf Leihbasis nach Karlsruhe, bei Klassenerhalt des KSC wird er für weitere zwei Jahre fest unter Vertrag genommen. Beim SC Freiburg hat er noch ein bis 2021 gültiges Arbeitspapier.

In Freiburg nicht mehr gefragt

„Jerôme ist ein erfahrener Erstligaspieler, ein Führungsspieler, ein Mentalitätsspieler und ein richtig guter Fußballer. Seine Spielweise und sein Auftreten werden unserem Spiel guttun. In unseren Gesprächen hat er klar signalisiert, mit dem KSC noch einiges erreichen zu wollen.“, erläuterte Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer.

Gondorf spielte von 2005 bis 2007 in der U19 der Badener. Seine erfolgreichste Zeit hatte er ab 2013 beim SV Darmstadt 98, mit dem er aus der 3. in die 1. Liga durchmarschierte. Nach dem Abstieg der „Lilien“ blieb er in der Bundesliga und schloss sich Werder Bremen an, zog ein Jahr später jedoch wieder näher an die Heimat und ging zum SC Freiburg.

Bei den Breisgauern war er in der vergangenen Saison mit 25 Einsätzen noch sehr gefragt, lief in der aktuelle Spielzeit aber nur zweimal für das Team von Christian Streich auf. Beim KSC dürfte wieder mehr Wert auf Gondorf gelegt werden.

Coach Alois Schwartz standen bisher mit Lukas Fröde, Marvin Wanitzek und Manuel Stiefler nur drei gestandene zentrale Mittelfeldspieler zur Verfügung. Talent Janis Hanek fällt zudem noch eine Weile verletzt aus.

Durch Gondorf bietet sich zudem die Möglichkeit Stiefler wieder dauerhaft auf der rechten Außenbahn einzusetzen, wo ihn Schwartz immer mal wieder aufbietet.