SC Paderborn: Mamba-Wechsel nach Köln vorerst geplatzt

Medizincheck nicht bestanden

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 04.09.2020 | 12:20
Streli Mamba im Spiel gegen Leipzig.

Streli Mamba (v.) spielt auch weiterhin erstklassig. ©imago images/Poolfoto

Update (12:20 Uhr):
Der Wechsel von Streli Mamba ist vorerst geplatzt. Beim Medizincheck wurde eine Oberschenkelverletzung festgestellt, die den Angreifer voraussichtlich mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

Ursprünglicher Artikel (11:02 Uhr):
Das bereits eine Zeitlang andauernde Tauziehen und Gezerre zwischen dem 1.FC Köln und SC Paderborn um den Stürmer Streli Mamba ist beendet. Sofern Mamba heute Vormittag den Medizincheck des Geißbockklubs ohne gravierende Beanstandungen bewältigen kann, wird der Angreifer seinen bis 2022 laufenden Vertrag mit den Paderbornern vorzeitig auflösen und endlich beim großen „Effzeh“ anheuern.

Wie Bild & Express nun berichten, haben Klub-Entscheider gestern Abend auf neutralem Terrain finale Einigkeit erzielen können. Wie Liga-Zwei.de in Erfahrung bringen konnte, darf sich der SC Paderborn als Sieger in diesem Transferpoker fühlen. Nach unseren Recherchen ist dem 1.FC Köln der pfeilschnelle Streli Mamba, für den sich auch AC Monza und AS Monaco interessiert hatten, eine Ablösesumme von 2 Millionen Euro wert.

Die Mittelstürmer werden knapp

In Köln wird Mamba die Kaderposition einnehmen, die durch den Abgang von Simon Terodde (HSV) frei geworden ist und kann auch weiterhin Bundesliga spielen. Dort war der 26-Jährige im Vorjahr erstmals im Einsatz und erzielte fünf Saisontore.

Paderborn hingegen dürfte seinerseits ebenfalls noch auf dem Transfermarkt tätig werden. Mit Sven Michel und Dennis Srbeny stehen Trainer Steffen Baumgart nur noch zwei gelernte Mittelstürmer zur Verfügung. Für den intensiven Spielstil, den der 48-Jährige pflegt, in Verbindung mit dem eng getakteten Spielplan der kommenden Saison, könnte diese Personaldecke schnell dünn werden – mögliche Sperren oder Verletzungen noch nicht mit eingerechnet.

Dabei könnte es sein, dass die Paderborner Kassen weiter aufgefüllt werden. Kai Pröger hat im Ausland Interesse geweckt, der Rechtsaußen ist – wie ursprünglich Mamba – bis 2022 an den Klub gebunden und könnte damit der nächste Akteur sein, der sportlich eine Lücke hinterlässt, dem SCP aber eine Ablösesumme einspielt.

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