SC Paderborn: Kommt Nyamekye Awortwie-Grant aus Cottbus?
Leistungsträger beim Zweitliga-Aufsteiger
Aufstieg mit Energie Cottbus: Nyamekye Awortwie-Grant. © IMAGO / IPA Photo
Nachdem am vergangenen Wochenende mit dem eigenen 2:0-Sieg beim SV Darmstadt 98 und dank des Patzers von Hannover 96 (3:3 gegen den 1. FC Nürnberg) noch der Sprung auf den dritten Platz gelungen ist, richtet sich beim SC Paderborn aktuell der volle Fokus auf die beiden Relegationsduelle mit dem VfL Wolfsburg. Die Ostwestfalen gehen zwar als klarer Außenseiter gegen die finanziell ganz anders aufgestellten Niedersachsen in die Begegnung, aber eben auch mit der Chance, zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bundesliga schaffen zu können.
Davon, ob der Sprung ins Oberhaus ein weiteres Mal gelingt, dürfte maßgeblich auch der künftige Kader abhängen. Denn sollte der SCP auch 2026/27 zweitklassig sein, droht im Sommer ein größerer Aderlass mit andernorts begehrten Akteuren wie Laurin Curda, Santiago Castañeda oder Mika Baur, die trotz länger laufender Verträge kaum zu halten sein dürften. Calvin Brackelmann und Filip Bilbija sind ohnehin nur bis 30. Juni gebunden und würden wohl allenfalls im Aufstiegsfall eine Verlängerung in Erwägung ziehen.
In einem guten Jahr aus der Regional- in die Bundesliga?
Die Paderborner Verantwortlichen um Geschäftsführer Sebastian Lange sind aber ihrerseits auch nicht untätig. Vielmehr sind neben den Rückkehrern Tristan Zobel (Erzgebirge Aue), Martin Ens und Marco Wörner (beide SC Verl) mit Albert Millgramm (1. FC Magdeburg II) und Timur Gayret (SC Verl) auch schon zwei Neuzugänge bestätigt. Tom Baack vom 1. FC Nürnberg soll als weitere Verstärkung ebenfalls schon fix sein.
An der Angel haben soll der SCP zudem laut den Stuttgarter Nachrichten auch Nyamekye Awortwie-Grant, der gerade mit Energie Cottbus in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, nun aber vor einem Wechsel an die Pader stehen soll. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger, der erst im letzten Sommer von den Stuttgarter Kickers nach Cottbus gekommen und dort auf Anhieb zum Leistungsträger avanciert ist, könnte im Optimalfall binnen eines guten Jahres aus der Regional- in die Bundesliga durchstarten.
Aufgrund eines in Cottbus noch bis 2027 laufenden Vertrages würde für den 1,93 Meter großen Awortwie-Grant eine Ablöse fällig.
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