SpVgg Greuther Fürth: Der Negativlauf geht auch 2019 weiter

Nur fünf Punkte aus den letzten neun Spielen

Damir Buric

Sah den verkorksten Jahresauftakt mit Heimniederlage und zwei Platzverweisen aus einer Loge: Damir Buric © Imago / Zink

Die Sorgenfalten bei der SpVgg Greuther Fürth werden nicht weniger. Nachdem schon vor Weihnachten ein Negativtrend mit nur fünf Punkten aus acht Spielen unverkennbar war, haben die Franken auch den Start ins neue Jahr verpatzt. Mit dem gestrigen 0:1 gegen den FC Ingolstadt sind für die SpVgg auf den jüngsten fünf Begegnungen 0:12-Tore notiert, bei lediglich einem Pünktchen.

Zwar ist der Vorsprung auf die Abstiegszone dank des guten Saisonstarts mit derzeit elf Punkten noch immer komfortabel, doch dass neben Ingolstadt mit dem 1. FC Magdeburg auch ein zweiter Kellerklub mit einem Sieg gestartet ist, sollte zumindest für verstärkte Wachsamkeit sorgen. Denn Beispiele dafür, dass ein Abstieg trotz guter Ausgangsposition im Januar nicht ausgeschlossen ist, haben erst die beiden letzten Jahre geliefert.

Braunschweig und Würzburg als mahnende Beispiele

Vergangene Saison hatte Eintracht Braunschweig nach 19 Spieltagen 22 Punkte auf dem Konto und damit lediglich zwei weniger als die SpVgg jetzt. Erwischt hat es die Niedersachsen, die damals immerhin drei Zähler vor Rang 16 lagen, am Ende dennoch.

Noch eklatanter war der Absturz der Würzburger Kickers 2016/17, die nach 19 Spieltagen 28 Punkte im Sack hatten und doch abstiegen. Die Kickers verspielten damals übrigens einen Vorsprung von elf Zählern auf die Abstiegszone…

Anlass zur Panik gibt es in Fürth freilich noch nicht, doch sollte die Situation auch nicht unterschätzt werden. Sich aus einem Negativstrudel zu befreien, fällt Teams nicht nur in der 2. Bundesliga vielfach schwer. Insbesondere wenn sich die Zeiten des Misserfolgs bereits über einen längeren Zeitraum erstrecken, was in Fürth durchaus der Fall ist.

Am Samstag beim SC Paderborn wird es für die SpVgg, bei der Trainer Damir Buric nach abgesessener Sperre dann wieder auf der Bank Platz nehmen darf, nun sicher nicht einfach. Auch deshalb nicht, weil sich in der Endphase der Partie gegen Ingolstadt mit Mario Maloca und Paul Seguin gleich zwei Akteure einen Platzverweis einhandelten und gesperrt ausfallen.

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