SpVgg Greuther Fürth: Noch Geduld mit Damir Buric?

Bislang kein Aufschwung unter dem neuen Coach

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 25.10.17 | 15:23
Damir Buric gibt Anweisungen bei der SpVgg Greuther Fürth

Die Änderungen von Damir Buric zeigen noch nicht die gewünschte Wirkung ©Imago/Zink

Die Hoffnung der SpVgg Greuther Fürth, im DFB-Pokal Selbstvertrauen für den Zweitliga-Alltag tanken und gleichzeitig mit dem Achtelfinal-Einzug stattliche Zusatzeinnahmen mindestens im hohen sechsstelligen Bereich zu generieren, ist geplatzt. Mit einer 1:3-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt verabschiedete sich das Kleeblatt aus dem Pokal und geht unverändert schweren Zeiten entgegen.

Nach fünf Niederlagen aus den vergangenen sechs Spielen steht auch der mit einem 3:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf noch blendend gestartete Trainer Damir Buric schon wieder im Blickpunkt. Fakt ist, dass unter Buric im Vergleich zu Vorgänger Janos Radoki, der die ersten vier Ligaspiele allesamt verloren hat, nichts wirklich besser geworden ist.

Richtungsweisende Spiele stehen an

Natürlich muss auch die Frage erlaubt sein, ob es zwangsläufig am Trainer liegt, wenn insgesamt neun von 13 Pflichtspielen verloren gehen, doch zum jetzigen Zeitpunkt bleiben eben nicht viele Möglichkeiten, um einen neuen Impuls zu setzen.

Noch darf man aber davon ausgehen, dass Buric Kredit genießt und in den anstehenden Spielen zu Hause gegen den SV Sandhausen und beim SSV Jahn Regensburg auf der Bank sitzen wird. Geht es allerdings auch in diesen Begegnungen schief, dürfte in Fürth in der anschließenden Länderspielpause auch wieder über den Trainer diskutiert werden.

Auszuschließen ist dann nicht, dass Präsident Helmut Hack nochmals die Reißleine zieht – die dann allerdings neben Buric auch den für die Trainerauswahl und die Kaderzusammenstellung verantwortlichen Sportdirektor Ramazan Yildirim betreffen könnte.

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