SV Elversberg: Nun doch Chancen bei Bambasé Conté?
Rückkehr zur TSG Hoffenheim eigentlich geplant
Bislang nur auf Leihbasis bei der SVE: Bambasé Conté. © IMAGO / Eibner
Die SV Elversberg hat es mit einem Jahr Verspätung tatsächlich geschafft und ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufgestiegen. Wurde am Ende der Saison 2024/25 noch die Relegation gegen den 1. FC Heidenheim denkbar knapp verloren, ließ die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner am Sonntag im Heimspiel gegen Preußen Münster gar keine Zweifel mehr aufkommen.
Gegen die schon als feststehender Absteiger angereisten Münsteraner führte die SVE bereits nach 14 Minuten mit 2:0 und sandte damit früh das Signal an die Verfolger aus Hannover und Paderborn, dass Platz zwei vergeben ist. Mit dem 3:0 in der 66. Minute durch David Mokwa war dann bereits alles klar und konnten die Feierlichkeiten am Spielfeldrand ohne Zittern vorbereitet werden.
Conté trifft und bereitet vor
Großen Anteil daran, dass die SVE ihre Aufgabe sehr souverän erledigen konnte, hatte mit Bambasé Conté der einzige gebürtige Saarländer im Kader, der nach mehrwöchiger Verletzungspause und einem kurzen Comeback bei der 1:3-Niederlage in Düsseldorf erstmals seit Mitte Februar wieder in der Startelf stand. Der 22-Jährige erzielte prompt in der elften Minute die Führung und leistete zum Mokwas 3:0 die Vorlage, durfte sich somit schon alleine deshalb das Etikett „Man of the Match“ anheften, ließ seine Qualitäten aber auch darüber hinaus aufblitzen.
Möglich allerdings, dass es Contés letzter Auftritt im Elversberger Trikot war, ist der offensive Mittelfeldmann von der TSG Hoffenheim doch nur ausgeliehen. Und der künftige Ligarivale, der für die anstehende Zusatzbelastung in der Europa League einen breiteren Kader benötigt, soll schon frühzeitig signalisiert haben, zur neuen Saison wieder mit Conté zu planen.
Abzuwarten bleibt nun aber, ob sich die Situation durch den Aufstieg der SVE verändert. Zum einen ist gut vorstellbar, dass Conté gerne in der Heimat Bundesliga spielen würde und zum anderen könnte auch Hoffenheim profitieren, wenn der Deutsch-Guineer regelmäßig im Oberhaus zum Zug kommt. Sobald die Feierlichkeiten abgeschlossen sind, wäre ein Elversberger Vorstoß in Hoffenheim jedenfalls nicht überraschend.
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