VfB Stuttgart: Wird es mit Marvin Mehlem konkret?

Viele offene Fragezeichen im Kader

Marvin Mehlem

Trotz Karlsruher Vergangenheit ein Thema beim VfB: Marvin Mehlem. © imago images / Jan Hübner

Gut drei Wochen nach dem bitteren Abstieg nimmt der VfB Stuttgart am Mittwoch die Mission Wiederaufstieg auf. Vor dem Startschuss unter dem neuen Trainer Tim Walter gibt es im Kader der Schwaben allerdings noch jede Menge Fragezeichen. Bis die Saison am letzten Juli-Wochenende beginnt, wird es voraussichtlich noch einige Bewegungen im Kader geben, in beide Richtungen.

Nach Atakan Karazor (Holstein Kiel), Philipp Klement (SC Paderborn), Pascal Stenzel (SC Freiburg) und Mateo Klimowicz (Instituto AC Cordoba) sind noch einige weitere Verstärkungen zu erwarten. Im Visier hat der VfB laut „Kicker“ (Ausgabe 50/2019 vom 17.06.2019) weiterhin Marvin Mehlem von Darmstadt 98, der wie Klement und Karazor die Liga bestens kennt. Für den 21-Jährigen steht eine Ablöse von zwei Millionen Euro im Raum.

Innenverteidigung als mögliche Großbaustelle

Wie viel der VfB Stuttgart in neue Spieler investieren kann, hängt unterdessen maßgeblich auch davon ab, wer den Verein noch verlässt. Wechselwillige Akteure gibt es einige, ebenso Spieler, von denen sich die Schwaben gerne trennen würden.

In letztere Kategorie fällt sicherlich der im Frühjahr lange suspendierte Pablo Maffeo, für den sich trotz einiger Spekulationen um eine Rückkehr nach Spanien aber noch kein konkreter Abnehmer gefunden hat. Ebenfalls keinen neuen Verein, der zur Zahlung einer angemessenen Ablöse bereit wäre, kann bislang Santiago Ascacibar vorweisen, den man freilich gerne halten würde.

Wechseln möchte laut „Kicker“ auch Ron-Robert Zieler, bei dem aber auch die Ablöse stimmen muss. Zudem benötigt der VfB vorab einen neuen Schlussmann als Ersatz. Auf der Suche nach einem neuen Verein befinden sich zudem Gonzalo Castro und Anastasios Donis. Der Grieche, der vielfach auf Interesse stößt, würde dank einer auf 13 Millionen Euro festgeschriebenen Ablöse das Stuttgarter Budget deutlich vergrößern.

Das gilt auch für die drei Innenverteidiger Ozan Kabak, Timo Baumgartl und Marc-Oliver Kempf, die allesamt mit einem Wechsel liebäugeln. Insbesondere Kabak, der für fixe 15 Millionen Euro gehen kann, dürfte kaum zu halten sein. Interesse bekunden dem „Kicker“ zufolge Vereine aus England, Italien und der Bundesliga, darunter der FC Schalke 04.

Bei Baumgartl und Kempf, dessen Ausstiegsklausel Ende Mai abgelaufen ist, sitzt der VfB aufgrund laufender Verträge am längeren Hebel und kann die Konditionen vorgeben. Insbesondere Eigengewächs Baumgartl, aktuell mit der deutschen U21 bei der Europameisterschaft im Einsatz, soll aber eigentlich bleiben.

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