VfL Bochum: Jarne Steuckers als letztes Puzzleteil
Soll die Bochumer Offensive beleben: Jarne Steuckers. © IMAGO / Photo News
Wohl auch als Reaktion auf den mit den beiden Heimniederlagen gegen Hertha BSC (0:1) und den VfL Osnabrück (0:1) allenfalls durchwachsen verlaufenen Saisonstart hat sich der VfL Bochum dazu entschieden, kurz vor Transferschluss doch nochmal in größerem Umfang als geplant zu investieren.
Mit Charlie Patino (Deportivo A Coruña) für das zentrale Mittelfeld und Sean Klaiber (Bröndby IF) für die rechte Abwehrseite kamen bereits die beiden späten Neuzugänge, die im Budget noch eingepreist waren. Darüber hinaus will und wird der VfL aber auch noch eine Offensivkraft hinzuholen, auf der in den vergangenen Wochen bei der Suche nach Verstärkung ein besonderer Fokus lag.
Wie als erstes Het Nieuwsblad berichtete, steht der VfL kurz vor der Verpflichtung von Jarne Steuckers, der zunächst auf Leihbasis vom KRC Genk an die Castroper Straße wechseln soll. Die Vereinbarung soll zudem eine Kaufoption besitzen, mit der die Bochumer Verantwortlichen im nächsten Sommer das Heft des Handelns in der Hand haben.
Rösler künftig mit großer Auswahl auf den Flügeln
Der 24-Jährige ist in der Offensive variabel einsetzbar, ist aber vor allem für die offensiven Außenbahnen eingeplant. Der 1,80 Meter große Linksfuß, der sich auf dem rechten Flügel am wohlsten fühlt, bringt die Erfahrung aus 98 Spielen in der belgischen Jupiler Pro League mit, in denen Steuckers 14 Treffer und 20 Vorlagen verzeichnete. Zudem kann Steuckers auch auf zehn Einsätze in der Europa League mit beachtlichen fünf Assists zurückblicken.
Mit Christian Rasmussen, Alessandro Crimaldi, Ryo Miyoshi, Gerrit Holtmann und dem aktuell verletzten Babis Drakas sowie eben Steuckers verfügt Trainer Uwe Rösler im Optimalfall dann über eine große Auswahl an offensiven Außenbahnspielern. Dann liegt es am 57 Jahre alten Fußball-Lehrer, die richtige Mischung zu finden, um die in den bisherigen Heimspielen stark ausbaufähige Offensivleistung zu verbessern.
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