VfL Bochum: Moritz-Broni Kwarteng vor dem Absprung – nach Magdeburg?
Offensivmann vom Training freigestellt
Wohl nicht mehr im VfL-Trikot zu sehen: Moritz-Broni Kwarteng. © IMAGO / Team 2
Mit einem 3:2-Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen ist nach einem lockeren 8:0 gegen die „Vonovia Allstars“ auch das zweite Testspiel des VfL Bochum in der laufenden Sommervorbereitung erfolgreich verlaufen. Zufrieden allerdings war Trainer Uwe Rösler, der insgesamt 22 Akteuren Spielpraxis gab, mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht.
Mehrere Spieler mit ohnehin schon eher schwieriger Perspektive wie der von einer Leihe zu Willem II Tilburg zurückgekehrte Samuel Bamba oder auch Mohammed Tolba konnten nur bedingt Eigenwerbung betreiben und gehören mutmaßlich zum Kreis der Kandidaten, denen der VfL einen Wechselwunsch nicht verwehren würde.
Noch mehr gilt das für Ibrahim Sissoko, der freigestellt ist und aktuell in Frankreich auf Vereinssuche ist. Dagegen sollte der in Oberhausen noch fehlende, seit Wochenbeginn aber wieder belastbare Moritz-Broni Kwarteng eigentlich einen neuen Anlauf unternehmen – auch in der Hoffnung, dass sich die für Bochumer Verhältnisse im Sommer 2023 getätigte, stattliche Investition von 1,1 Millionen Euro Ablöse doch noch auszahlt.
Rückkehr nach drei Jahren?
Doch nach drei überwiegend enttäuschenden, freilich auch von einigem Verletzungspech begleiteten Jahren inklusive einer zwischenzeitlichen Ausleihe zu Fortuna Düsseldorf sieht es nun so aus, als würde Kwarteng seine Zelte an der Castroper Straße abbrechen und seinen bis 2027 laufenden Vertrag nicht erfüllen.
Denn nach Informationen der WAZ wurde Kwarteng vom Trainingsbetrieb freigestellt, um Gespräche über einen Vereinswechsel zu führen – gewöhnlich ein Zeichen dafür, dass eine Vollzugsmeldung in nicht mehr weiter Ferne liegt.
Wohin es Kwarteng zieht, ist offiziell noch nicht bekannt. In sozialen Medien kursierenden Gerüchten zufolge kehrt der gebürtige Stuttgarter aber zum 1. FC Magdeburg zurück. Dort empfahl sich Kwarteng 2022/23 mit zehn Treffern in 29 Zweitliga-Spielen für den Sprung in die Bundesliga nach Bochum und war dem VfL besagte siebenstellige Ablöse wert. Der Wechsel in die andere Richtung wird nun aber sicherlich für eine weitaus geringere Summe über die Bühne gehen.
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