VfL Bochum: Münsters Jano ter Horst auf der Liste
Rechtsverteidiger könnte Leandro Morgalla ersetzen
Stammkraft in Münster: Jano ter Horst. © IMAGO / Brauer-Fotoagentur
Zur definitiven Planungssicherheit fehlt dem VfL Bochum noch ein Stück, doch bei sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und nur noch drei ausstehenden Spieltagen können die Verantwortlichen an der Castroper Straße ihren Blick schon guten Gewissens auf die neue Saison richten, für die sich der Kader in größerem Umfang verändern wird.
Die zehn Millionen Euro, die der durchgesickerte Wechsel von Cajetan Lenz zur TSG Hoffenheim alleine an Basisablöse bringt, sorgen beim bevorstehenden Umbau des Aufgebots natürlich für einen gewissen Spielraum, aber dennoch sehen sich die Bochumer Verantwortlichen um Markus Brunnschneider und Simon Zoller bislang verstärkt in der 3. Liga nach kostengünstigen bzw. ablösefreien Akteuren mit Entwicklungspotential um. Lars Kehl (VfL Osnabrück) ist dabei ein Kandidat, wie auch die schon länger gehandelten Mika Schroers (Alemannia Aachen) und Kaito Mizuta (Rot-Weiss Essen), wohingegen sich das Thema Berkan Taz (SC Verl) wohl erledigt hat.
Auch andere Zweitligisten dran
Auf der Suche nach neuem Personal blickt der VfL aber nicht nur in die 3. Liga, sondern auch zu einem Noch-Ligarivalen. Nach Informationen der Bild besteht auch Interesse an Jano ter Horst, der mit Preußen Münster zwar vor dem Abstieg steht, sich mit seinen Leistungen aber für andere Vereine interessant gemacht und für einen persönlichen Verbleib in der 2. Bundesliga empfohlen hat.
Der 23-Jährige hat in der laufenden Saison nur eine Partie wegen einer Gelbsperre verpasst und stand ansonsten immer in der Münsteraner Startelf, verzeichnete dabei ein Tor und vier Vorlagen. In Bochum könnte ter Horst, dessen Vertrag über diese Saison hinaus und auch für die 3. Liga gilt, die Planstelle des von Red Bull Salzburg nur ausgeliehenen Leandro Morgalla einnehmen und mit Oliver Olsen sowie Youngster Kacper Koscierski um den Platz auf der rechten Abwehrseite kämpfen.
Neben dem VfL sollen ter Horst aber auch andere Zweitligisten auf dem Zettel haben. Und vermutlich wird auch Münster alles daran setzen, sein Eigengewächs zu halten oder zumindest eine ordentliche Ablöse zu kassieren.
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