VfL Bochum: Wann rückt die Vertragsverlängerung mit Uwe Rösler auf die Agenda?

Aktuelles Arbeitspapier endet am Saisonende

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 17.08.26 | 08:11
© IMAGO / Jan Huebner

Seit Oktober in Bochum: Uwe Rösler. © IMAGO / Jan Huebner

Der VfL Bochum hat die passende Antwort auf die 0:1-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC gegeben und sich die zu Hause liegen gelassenen drei Punkte mit einem 1:0-Erfolg bei Eintracht Braunschweig zurückgeholt. Im Wissen darum, dass eine zweite Niederlage an der Castroper Straße schon früh hätte Unruhe aufkommen lassen, war die Erleichterung im VfL-Lager anschließend spürbar.

„Aufgrund des bitteren Resultats letzte Woche waren der Sieg und die drei Punkte heute Gold wert, auch für die nächsten Wochen“, lautete denn auch das Fazit von Trainer Uwe Rösler der sich auf der Pressekonferenz nach der Partie insbesondere auch mit der Reaktion seiner Mannschaft auf eine schwungvolle Braunschweiger Anfangsphase zufrieden zeigte.

Zum Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal bei der SpVgg Greuther Fürth kann der VfL nun mit wieder breiterer Brust fahren und hat anschließend die Chance, im Heimspiel gegen den noch punktlosen Aufsteiger VfL Osnabrück aus einem aktuell durchwachsenen noch einen guten Start zu machen.

Noch keine konkreten Vertragsgespräche

Weitere Erfolge und frühzeitig eine gute Rolle in der Tabelle wären auch für die längerfristige Personalplanung nicht unwichtig, vor allem auch in Bezug auf den Trainer. Denn Rösler, der Anfang Oktober das Kommando übernommen und den VfL vor dem Sturz in die 3. Liga bewahrt hat, besitzt aktuell nur einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Konkrete Verhandlungen über eine Verlängerung gab es bislang nicht, wenngleich Leiter Lizenzbereich Simon Zoller schon vor zehn Tagen in der WAZ davon berichtete, „ohne Druck im ständigen Austausch“ mit dem 57 Jahre alten Fußball-Lehrer zu stehen und andeutete, dass die Gespräche nach Transferschluss Fahrt aufnehmen könnten: „Wir sprechen auch darüber, was in ein, zwei, drei Jahren sein kann. Er ist in die Kaderentscheidungen und die Zukunftsplanungen miteinbezogen. Die letzten Monate haben uns zudem zusammengeschweißt. Wir hatten in den vergangenen Monaten viel mit dem Kader zu tun. Jetzt schauen wir weiter.“

Einen Fahrplan gibt es in diesem Zusammenhang zumindest für die Öffentlichkeit nicht. Die Länderspielpause nach dem sechsten Spieltag könnte aber eine gute Gelegenheit sein, um die Personalie zu forcieren – sofern bis dahin die Ergebnisse stimmen.

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