VfL Bochum: Zukunft von Moritz-Broni Kwarteng offen

Vertrag läuft noch ein Jahr

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 04.05.26 | 07:24
© IMAGO / Team 2

Erstes Saisontor in Bielefeld: Moritz-Broni Kwarteng. © IMAGO / Team 2

Mit dem 1:1 bei Arminia Bielefeld hat der VfL Bochum sein Konto am Wochenende auf 40 Punkte erhöht und kann bei sechs Punkten sowie 20 Toren Vorsprung nun für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga planen. Dass sich der Kader den Sommer über in größerem Umfang verändern wird, deutet sich schon seit längerem an.

Während einige Leihspieler und Akteure mit auslaufenden Verträgen keine Zukunft an der Castroper Straße haben dürften, scheint ein erster Neuzugang schon in trockenen Tüchern. Der albanische Nationalspieler Enis Cokaj, der aktuell noch von Panathinaikos Athen an Levadiakos verliehen ist, soll laut der WAZ bereits einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben haben. Der defensive Mittelfeldmann, der die Planstelle vom zur TSG Hoffenheim wechselnden Youngster Cajetan Lenz einnehmen dürfte, weilte im letzten Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) bereits unter den Zuschauern und dürfte nun zeitnah auch offiziell präsentiert werden.

Kwarteng zeigt sich selbstkritisch

Offen ist unterdessen noch die Zukunft von Moritz-Broni Kwarteng, der dem VfL mit seinem Ausgleichstreffer in Bielefeld die Planungssicherheit beschert hat. Der 27-Jährige, für den im Sommer 2023 eine siebenstellige Ablöse an den 1. FC Magdeburg überwiesen wurde, ist auch in seiner dritten Saison in Bochum nicht über eine Nebenrolle hinausgekommen, wurde allerdings auch nicht zum ersten Mal von einer Verletzung zurückgeworfen.

„Ich muss mir ankreiden, dass ich in den 350 Minuten, die ich in diesem Jahr hatte, nicht auf die Anzeigetafel gekommen bin und nicht den Impact hatte“, zeigte sich Kwarteng gegenüber der WAZ durchaus selbstkritisch, ist nun aber sicherlich auch guter Hoffnung, dass das Joker-Tor in Bielefeld ein Brustlöser war und im Endspurt noch weitere Gelegenheiten kommen, sich zu zeigen.

Wie es für ihn nach dieser Saison weitergeht, ließ Kwarteng trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages offen: „Im Sommer muss man immer auf den Stand gucken und wie die Planungen sind. Soweit denke ich heute noch nicht“, so der Offensivmann, der mutmaßlich zu den Besserverdienern gehört und auch deshalb zu den Spielern gehören könnte, denen die VfL-Verantwortlichen bei ihrem Kaderumbau keine Steine in den Weg legen würden.

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