VfL Wolfsburg: Kommt Robert Glatzel für die Mission Wiederaufstieg?

Stürmer beim HSV vor dem Absprung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 31.05.26 | 17:30
Robert Glatzel. © IMAGO / Revierfoto

Hamburger Torgarant in Liga zwei: Robert Glatzel. © IMAGO / Revierfoto

Die Ernennung von Dieter Hecking zum Geschäftsführer Sport hat der VfL Wolfsburg mittlerweile offiziell bestätigt, doch wer zum Start der Sommervorbereitung am 22. Juni als Trainer in der Verantwortung stehen wird, ist nach wie vor offen.

Nachdem sich der kontaktierte Tim Walter für eine Verlängerung bei Holstein Kiel entschieden hat, gilt nun Alexander Blessin als heißester Kandidat. Der 52-Jährige besitzt beim FC St. Pauli allerdings noch einen Vertrag bis 2027 und wäre folglich nur gegen eine Ablösezahlung an den Mitabsteiger zu haben.

Geld in die Hand nehmen werden die Wölfe wohl auch, um einen Kader zusammenzustellen, der den direkten Wiederaufstieg schaffen soll bzw. eigentlich schaffen muss. Weil für Akteure wie Patrick Wimmer, Lovro Majer oder Konstantinos Koulierakis, deren Verbleib in der 2. Liga schwer vorstellbar ist, aber auch stattliche Einnahmen zu erwarten sind, sollten genügend Mittel für Verstärkungen zur Verfügung stehen.

Ein Tor in jedem zweiten Spiel

Für den Angriff hat der VfL wohl auch schon einen Kandidaten konkret im Visier, der seine Torjägerqualitäten in Liga zwei hinreichend bewiesen hat. Nach Informationen des kicker bemüht sich Wolfsburg um Robert Glatzel, der beim Hamburger SV mit seinen Einsatzzeiten in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nicht mehr zufrieden war. Zuvor hatte der 32-Jährige in 189 Zweitliga-Spielen für den HSV, den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Kaiserslautern 94 Tore erzielt und 24 weitere vorbereitet.

Trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages zeichnet sich schon länger Glatzels Abschied aus Hamburg ab. Der HSV würde dem Mittelstürmer wohl nicht die ganz großen Steine in den Weg legen, bei einem Wechsel nach Wolfsburg aber mutmaßlich auch nicht gänzlich auf eine Ablöse verzichten.

Für den gebürtigen Münchner, der vermutlich mindestens für zwei Jahre unterschreiben würde, wäre ein Engagement in Wolfsburg die Chance auf einen vielleicht letzten, lukrativen Vertrag seiner Karriere in Kombination mit der Aussicht auf mehr Spielzeit als zuletzt.

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