VfL Wolfsburg: Michael Zetterer nun der Top-Kandidat

Absage von Tjark Ernst

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 03.07.26 | 06:19
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Erst seit letztem Sommer in Frankfurt: Michael Zetterer. © IMAGO / HJS

Gut einen Monat vor dem Start in die neue Saison, die mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern beginnt, sind beim VfL Wolfsburg unverändert zahlreiche Personalien ungeklärt.

Offen etwa ist, wer zum Auftakt gegen die Roten Teufel im Tor des Bundesliga-Absteigers stehen wird. Sicher scheint nur, dass es der wechselwillige Kamil Grabara nicht sein wird, der zwar noch keinen neuen Verein gefunden hat, aber eine Veränderung plant. Und auch der bisherige Vertreter Marius Müller soll aufgrund interner Unstimmigkeiten in den Planungen kaum noch eine Rolle spielen.

Zusätzlich zu Routinier Pavao Pervan und Youngster Jakub Zielinski benötigen die Wölfe somit mindestens einen neuen Schlussmann, bei dem es sich um eine klare Nummer eins und einen potentiellen Schlüsselspieler handeln soll. Auserkoren für diese Rolle war eigentlich Tjark Ernst, der bei Klassenerhalt in der Bundesliga wohl auch mit ziemlicher Sicherheit von Hertha BSC in die Autostadt gekommen wäre, sich nach seinem Zögern in den letzten Wochen nun aber gegen Wolfsburg entschieden haben soll.

Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, hat Ernst den Wölfen einen Korb gegeben. Während es den 23-Jährigen stattdessen offenbar zu Feyenoord Rotterdam in die Niederlande zieht, müssen die Wolfsburger Verantwortlichen um Geschäftsführer Dieter Hecking eine andere Lösung finden.

Frankfurt bei Zetterer wohl gesprächsbereit

Heißester Kandidat ist laut Transferinsider Luca Bendoni nun Michael Zetterer, dessen Name auch schon seit einiger Zeit die Runde macht. Erst vor einem Jahr von Werder Bremen zu Eintracht Frankfurt gewechselt besitzt der 30-jährige Zetterer bei den Hessen wohl nicht mehr die allerbeste Perspektive und könnte insbesondere dann einen Wechsel forcieren, sollte Kaua Santos zur Nummer eins ernannt werden oder noch ein neuer Keeper kommen.

Die Eintracht könnte durchaus gesprächsbereit sein. Auch, weil Zetterer noch einen vergleichsweise langfristigen Vertrag bis 2029 besitzt. Zumindest einen Teil der im Sommer 2025 nach Bremen überwiesenen sechs Millionen Euro Ablöse wird Frankfurt aber sicherlich wieder hereinholen wollen.

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