VfL Wolfsburg: Millionen-Angebot für Maas Willemsen?
Alles klar mit Alexander Bernhardsson
Offenbar im Wolfsburger Visier: Maas Willemsen. © IMAGO / Pro Shots
Das 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern war zwar nicht ganz der erhoffte Auftakt, doch weil dann am vergangenen Wochenende das Niedersachsenderby bei Hannover 96 durch ein spätes Elfmetertor von Fabian Reese mit 1:0 gewonnen wurde, kann der VfL Wolfsburg insgesamt auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken und liegt bei der Mission direkter Wiederaufstieg früh auf Kurs.
Um nichts dem Zufall zu überlassen, wollen und werden die Wölfe zudem nochmal auf dem Transfermarkt tätig. Nachdem die Personalie schon einige Tage lang im Raum stand, hat sich der unter anderem auch vom FC Valencia umworbene Alexander Bernhardsson nun wohl final für einen Wechsel nach Wolfsburg entschieden. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, wird der schwedische Nationalspieler und WM-Teilnehmer am heutigen Dienstag den Medizincheck absolvieren und anschließend einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.
Bereits vorhanden ist eine komplette Einigung mit Holstein Kiel. Wolfsburg überweist für den Rechtsaußen demnach eine fixe Ablöse von fünf Millionen Euro an den Ligarivalen, die sich durch Bonuszahlungen – mutmaßlich bei einem Aufstieg am Ende dieser Saison – noch weiter erhöhen kann.
Neues Angebot über acht Millionen Euro Ablöse?
Der letzte Neuzugang dieses Sommers wird Bernhardsson indes nicht zwingend bleiben. So berichtet Voetbal International einem konkreten Wolfsburger Interesse an Maas Willemsen vom SC Heerenveen, der dem Portal zufolge allerdings ein millionenschweres Angebot eines namentlich nicht genannten Vereins bereits abgelehnt haben soll – vermutlich aus Wolfsburg.
Laut dem Transferexperten Kristian Sörensen sollen die Wölfe aber nachgebessert und eine neue Offerte über acht Millionen Euro Ablöse für den 23 Jahre alten Innenverteidiger eingereicht haben. Bislang hat Heerenveen noch nicht darauf reagiert und momentan scheint der Ausgang offen.
Grundsätzlich sind die Bemühungen um den 1,90 Meter großen Linksfuß, der in seinem zweiten Jahr in Heerenveen zum Kapitän avanciert ist, aber durchaus plausibel. Erst recht, nachdem Trainer Tobias Strobl in Hannover eine Dreierkette mit den gelernten Mittelfeldspielern Elvis Rexhbecaj und Mattias Svanberg aufgeboten hat, die eine gewisse Unzufriedenheit mit dem vorhandnen Defensivpersonal erahnen ließ.