VfL Wolfsburg: Muhammed Damar und Alternativen zu Tjark Ernst im Visier

Weitere Transfers in Vorbereitung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 28.06.26 | 19:02
© IMAGO / Schreyer

2024/25 bei der SV Elversberg herausragend: Muhammed Damar. © IMAGO / Schreyer

Seit vergangenem Mittwoch bereitet sich der VfL Wolfsburg unter Leitung des neuen Trainers Tobias Strobl auf die kommende Zweitliga-Saison vor, an deren Ende die direkte Rückkehr in die Bundesliga stehen soll – und mit Blick auf die bisherigen Neuzugänge Elvis Rexhbecaj (FC Augsburg), Hauke Wahl (FC St. Pauli), Fraser Hornby (Darmstadt 98), Fabian Reese (Hertha BSC), Robert Glatzel (Hamburger SV) und Alessio Besio (SC Freiburg) eigentlich auch stehen muss.

Abgeschlossen sind die Kaderplanungen damit freilich noch lange nicht, was für beide Richtungen gilt. Während Profis wie Konstantinos Koulierakis, Lovro Majer, Joakim Maehle oder Mohamed Amoura ihre Zukunft kaum auf zweitklassiger Ebene sehen dürften und auf Vereinssuche sind, läuft die Suche nach weiteren Verstärkungen auf Hochtouren.

Für das Tor, in dem Kamil Grabara zu den Spielern gehört, die sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen, haben die Wölfe mit Tjark Ernst von Hertha BSC einen Wunschkandidaten. Laut der Wolfsburger Allgemeinen hat der VfL mittlerweile mit den Beratern des 23-Jährigen eine Einigung erzielt. Allerdings fehlt noch die Zusage von Ernst selbst, der wohl auch von Ajax Amsterdam und Celtic Glasgow umworben wird. Zu Beginn der neuen Wochen will sich Ernst aber offenbar entscheiden. Sollte die Entscheidung gegen Wolfsburg ausfallen, wäre neben dem vereinslosen Stefan Ortega offenbar auch Michael Zetterer (Eintracht Frankfurt) ein Kandidat.

Damar vor Abschied aus Hoffenheim

Für das offensive Mittelfeld sollen sich die Wolfsburger Verantwortlichen um Geschäftsführer Dieter Hecking unterdessen laut kicker mit Muhammed Damar beschäftigen. Der 22-Jährige hat 2024/25 eine starke Zweitliga-Saison auf Leihbasis für die SV Elversberg gespielt, nach seiner Rückkehr im vergangenen Sommer zur TSG Hoffenheim aber bei nur 15 überwiegend kurzen Einsätzen in der Bundesliga nicht Fuß fassen können.

Trotz eines bis 2029 laufenden Vertrages gilt nun ein endgültiger Abschied Damars aus Hoffenheim als wahrscheinlich. Mehrere Interessenten, darunter offenbar auch der Hamburger SV, dürften vorhanden sein, doch eine im Raum stehende Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich können vermutlich längst nicht alle Klubs problemlos auf den Tisch legen – der VfL Wolfsburg schon.

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