VfL Wolfsburg: Verpflichtung von Fabian Reese rückt wohl näher
Gespräche über einen Wechsel laufen
Auf der Wolfsburger Wunschliste weit oben: Fabian Reese. © IMAGO / eu-images
Nach der Ernennung von Dieter Hecking zum neuen Geschäftsführer Sport hat der VfL Wolfsburg am heutigen Donnerstag mit Tobias Strobl auch seinen vom SC Verl losgeeisten, neuen Cheftrainer der Öffentlichkeit präsentieren können. Der 38 Jahre alte Fußball-Lehrer ist nun natürlich direkt voll in die Personalplanungen involviert, die in den nächsten Wochen und Monaten für einige Bewegung sorgen werden.
„Wir haben Klarheit darüber, wie wir spielen wollen und was wir dafür brauchen. Jetzt geht es darum, die richtigen Spieler zu finden – nicht nur mit der nötigen Qualität, sondern auch mit einem Charakter, der zur Mannschaft und zum VfL passt. Das ist eine große Aufgabe, auf die wir uns freuen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen und man unsere Spielweise schnell erkennen wird“, machte Strobl auf einer Einstandspressekonferenz deutlich, in puncto Neuzugänge auf verschiedene Faktoren zu achten.
Einig mit Wahl und Glatzel
Mit dem frühzeitig verpflichteten Elvis Rexhbecaj (FC Augsburg) und dem zu Wochenbeginn vorgestellten Fraser Hornby (SV Darmstadt 98) haben die Wölfe noch vor Strobls Ankunft die ersten beiden Neuzugänge unter Vertrag genommen, denen noch einige folgen werden.
Innenverteidiger Hauke Wahl (FC St. Pauli) und Mittelstürmer Robert Glatzel (Hamburger SV) sind zwei Akteure, mit denen bereits eine Einigung erzielt worden sein soll. Finden die Wölfe mit den abgebenden Klubs einen gemeinsamen Nenner, würde das Aufgebot im Abwehrzentrum und in der Spitze jede Menge Erfahrung und (nicht nur) in der 2. Bundesliga nachgewiesene Qualität hinzugewinnen.
Letzteres würde definitiv auch gelten, sollte Wolfsburg den Wechsel von Fabian Reese von Hertha BSC in die Autostadt eintüten können. Der 28 Jahre alte Offensivmann gilt seit geraumer Zeit als heißer Kandidat und soll trotz des Abstiegs verpflichtet werden. Nach Informationen von Sky laufen die Gespräche im Hintergrund und es gilt als wahrscheinlich, dass der Transfer letztlich über die Bühne geht. Möglich allerdings, dass sich ein noch etwas längerer Poker entwickelt, ehe alle Beteiligten zufrieden sind.
