VfL Wolfsburg: Wechsel von Dzenan Pejcinovic zum VfB Stuttgart steht bevor

Dieter Hecking bestätigt Einigung mit anderem Verein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 09.08.26 | 06:53
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Wohl nicht mehr im VfL-Trikot zu sehen: Dzenan Pejcinovic. © IMAGO / regios24

Der VfL Wolfsburg hat nicht den erhofften Start in die Saison hingelegt und am Samstagabend in der heimischen Volkswagen-Arena vom 1. FC Kaiserslautern deutlich aufgezeigt bekommen, dass der direkte Weg zurück in die Bundesliga alles andere als ein Selbstläufer wird. Gegen die Roten Teufel waren die Wölfe zwar bei 63 Prozent Ballbesitz die spielbestimmende Mannschaft, gerieten aber immer wieder auch in Gefahr und mussten sich mehrfach bei der schwachen Chancenverwertung der Gäste und einem guten Debütanten Jakub Zielinski im Tor dafür bedanken, dass es zumindest beim torlosen Unentschieden geblieben ist.

Den eigenen Offensivbemühungen fehlte wie beim Pfostentreffer von Hauke Wahl teils das nötige Glück, bei vielen Abschlüssen aus der Distanz meist aber die zündende Idee rund um den gegnerischen Strafraum. Die neuformierte Offensivreihe mit Fraser Hornby, Fabian Reese und Robert Glatzel blieb so noch weitgehend blass.

VfL kassiert 25 Millionen Euro

Auch die für Hornby und Glatzel eingewechselten Kento Shiogai und Alessio Besio konnten nicht für die entscheidende Durchschlagskraft sorgen. Ebenso wenig Dzenan Pejcinovic, der dazu freilich auch gar keine Gelegenheit erhielt, sondern die gesamten 90 Minuten auf der Bank blieb. Nicht grundlos, sondern weil der seit Wochen im Raum stehende Wechsel des 21 Jahre alten Angreifers zum VfB Stuttgart nach längerem Poker auf die Zielgerade eingebogen ist.

Gegenüber dem kicker bestätigte Wolfsburg Geschäftsführer Dieter Hecking den bevorstehenden Abgang des U21-Nationalstürmers, freilich noch ohne den VfB Stuttgart zu nennen: „Wir sind uns mit einem Verein einig.“

Laut kicker handelt es sich dabei aber erwartungsgemäß um den VfB, der sich schrittweiser der Wolfsburger Ablöseforderung angenähert hat und nun die von Anfang an aufgerufenen 25 Millionen Euro auch zu zahlen bereit ist. Möglicherweise auch deshalb, weil die Schwaben Konkurrenz durch RB Leipzig fürchten, nachdem der Wechsel von Fisnik Asllani (TSG Hoffenheim) zu den Roten Bullen geplatzt ist.

Sofern beim Medizincheck keine Probleme auftauchen, wird der Transfer wohl zu Beginn der neuen Woche über die Bühne gehen.

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