1. FC Kaiserslautern: Die Serie A lockt Paul Joly

Frosinone Calcio plant offenbar ein Angebot

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 29.07.26 | 07:55
© IMAGO / Jan Huebner

Seit einem Jahr beim FCK: Paul Joly. © IMAGO / Jan Huebner

Eineinhalb Wochen vor dem schwierigen Auftaktspieler bei Absteiger und Aufstiegsfavorit VfL Wolfsburg befindet sich der 1. FC Kaiserslautern in der finalen Phase der Saisonvorbereitung, die am Samstag noch ein Testspiel gegen den FC Metz umfasst. Dann wird Trainer Torsten Lieberknecht wohl weitgehend die Elf auf den Platz schicken, die im Optimalfall in Wolfsburg etwas mitnehmen soll.

Ob bis dahin oder bis zum Transferschluss am 1. September noch Verstärkung zum Kader stößt, ist unterdessen offen. „Natürlich ist es unser Job, generell immer die Augen offen zu halten. Wenn jemand auf dem Markt ist, der uns besser macht, den wir integrieren können und der auch finanzierbar ist – dann beschäftigen wir uns damit. Vielleicht passiert noch etwas“, schloss Geschäftsführer Thomas Hengen gegenüber Der Betze brennt nicht aus, dass noch weitere Neuzugänge in der Pfalz aufschlagen werden.

Gleichzeitig betonte Hengen, dass aufgrund im Vergleich zum Vorjahr fehlender Transfererlöse die Möglichkeiten eher begrenzt sind: „Aktuell ist es so, dass wir eher abwarten und reagieren müssen, auch im Rahmen unseres vorgegebenen Budgets.“

Bis 2029 unter Vertrag

Nicht ausgeschlossen scheint allerdings, dass es einigermaßen kurzfristig noch zu einem höheren Transfererlös kommt. Denn wie der italienische Insider Gianluca di Marzio berichtet, soll sich Frosinone Calcio stark für Paul Joly interessieren und zeitnah ein konkretes Angebot für den Lauterer Rechtsverteidiger planen.

Ob der FCK dann gesprächsbereit ist, steht freilich auf einem anderen Blatt, ist der nach vorheriger Leihe von AJ Auxerre im Sommer fest verpflichtete Franzose doch eigentlich fest eingeplant und auch mit einem bis 2029 laufenden Vertrag ausgestattet.

Der italenische Erstliga-Aufsteiger müsste für den 26-Jährigen folglich schon ein sehr lukratives Angebot auf den Tisch legen, zumal der FCK dann für die rechte Abwehrseite nur noch Simon Asta im Kader hätte und auf die Suche nach Ersatz gehen müsste.

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