1. FC Kaiserslautern: Mit neuer Defensivstärke auf dem Weg zum Top-Team?
Nur ein Gegentor in fünf Pflichtspielen
Nach etwas Anlaufzeit aus der FCK-Defensive kaum noch wegzudenken: Jacob Rasmussen. © IMAGO / HMB-Media
48, 64, 55 und zuletzt 47 Gegentore kassierte der 1. FC Kaiserslautern in seinen ersten vier Spielzeiten seit dem Wiederaufstieg in der 2. Bundesliga und verpasste teilweise auch deshalb ein besseres Abschneiden. Dass in den vergangenen Jahren oft die Mannschaften mit den besten Abwehrreihen den Aufstieg schafften, lässt nun aber in der Pfalz die Träume von der Bundesliga-Rückkehr sprießen.
Denn inklusive den 120 Minuten im DFB-Pokal beim SV Waldhof Mannheim ließ der FCK in den ersten fünf Pflichtspielen der neuen Saison nur ein einziges Gegentor zu – das beim 2:1-Sieg beim FC St. Pauli zudem zu verschmerzen war. Vor einem schon länger verlässlichen Julian Krahl im Tor hat sich eine Dreierkette gebildet, deren Stabilität in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten war.
Gyamfi, Rasmussen und Elvedi als funktionierende Dreierkette
Schließlich hatten Maxwell Gyamfi und Jacob Rasmussen nach ihren Verpflichtungen vor einem Jahr bzw. im Winter durchaus Anlaufschwierigkeiten und vermochten in ihrer ersten Saison auf dem Betzenberg nicht wirklich zu überzeugen. Jan Elvedi war in der Rückrunde der vergangenen Saison sogar an die SpVgg Greuther Fürth verliehen, überzeugte dort aber so sehr, dass die FCK-Verantwortlichen kein wirkliches Interesse daran hatten, den Schweizer endgültig abzugeben. Dass derzeit auch die Außenverteidiger Paul Joly und Mika Haas konstant agieren, zudem mit Semih Sahin ein weiterer Vorjahreszugang im Mittelfeldzentrum immer stärker wird, trägt ebenfalls zu einem momentan gut funktionierenden Gebilde bei.
Der von Der Betze brennt zitierte Sahin zieht so ein durchaus zufriedenes Zwischenfazit, betont aber zugleich, dass es keinerlei Grund gibt, sich nun schon zurückzulehnen: „Der Saisonauftakt ist sehr positiv, die Spiele waren nicht einfach und darauf können wir stolz sein. Am 4. Spieltag hat aber noch niemand etwas gewonnen. Deshalb müssen wir nächste Woche weitermachen“, dachte der frühere Elversberger nach dem 3:0-Sieg gegen den SV Darmstadt bereits an die Auswärtsaufgabe beim 1. FC Magdeburg und dürfte dabei auch im Kopf gehabt haben, dass die Null gegen die Lilien mächtig wackelte – wie die Latte des FCK-Tores, die Lance Duijvestijn bei seinem vergebenen Foulelfmeter traf.
Mehr News zu den Roten Teufeln? Dann folge gerne auch unserer FCK-Seite auf Facebook.
