1. FC Kaiserslautern: Erik Wekesser vor Wechsel nach Düsseldorf

Vollzugsmeldung steht wohl kurz bevor

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 21.08.26 | 18:43
Beim FCK nicht mehr gefragt: Erik Wekesser. © IMAGO / Jan Huebner

Vor dem Absprung aus Kaiserslautern: Erik Wekesser. © IMAGO / Jan Huebner

An den ersten beiden Spieltagen der neuen Zweitliga-Saison stand Erik Wekesser jeweils im Kader des 1. FC Kaiserslautern und durfte zum Auftakt in der Schlussphase sogar mithelfen, das torlose Unentschieden beim VfL Wolfsburg ins Ziel zu bringen. 90 Minuten auf der Bank beim nächsten 0:0 gegen den Karlsruher SC folgte dann für das DFB-Pokalspiel beim SV Waldhof Mannheim am Freitagabend abermals eine Nominierung für das Aufgebot von Trainer Torsten Lieberknecht – allerdings wohl die letzte.

Denn wie Sky-Reporter Dennis Bayer berichtet, zeichnet sich Wekessers Abschied aus der Pfalz ab. Der 29-Jährige, der in der vergangenen Saison nur eine Nebenrolle spielte und über sieben Einsätze nicht hinausgekommen war, steht demnach kurz vor einem Wechsel zu Fortuna Düsseldorf. Mit dem Zweitliga-Absteiger soll sich Wekesser grundsätzlich einig sein und in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt einen Vertrag bis Juni 2028 erhalten.

Zweiter Abschied nach 2017

Die Gespräche zwischen beiden Vereinen sind laut Sky schon weit fortgeschritten, sodass eine zeitnahe Vollzugsmeldung zu erwarten ist. Der FCK wird Wekesser, der in der Pfalz noch einen dem Vernehmen nach gut dotierten Vertrag ebenfalls bis 2028 besitzt, mutmaßlich keine größeren Steine in den Weg legen, zumal der Spezialist für die linke Außenbahn schon längere Zeit als Wechselkandidat gilt.

Hinter Mika Haas wäre Wekesser auch in Zukunft maximal zweite Wahl auf der linken Schiene und würde vielmehr nach der Ankunft von Leihspieler Alex Murphy, der links wie in der Dreierkette verteidigen kann, in der internen Hierarchie noch weiter abrutschen.

Für Wekesser, der zwischen 2007 und 2017 beim FCK ausgebildet wurde, wäre es der zweite Abschied von den Roten Teufeln. Eine erneute Rückkehr wie im Sommer 2024 für eine Ablöse in Höhe von rund 250.000 Euro an den 1. FC Nürnberg dürfte es allerdings kaum mehr geben.

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