1. FC Kaiserslautern: Geht Naatan Skyttä doch noch?
Finne schließt Wechsel nicht aus
Mit dem FCK in der Saisonvorbereitung: Naatan Skyttä. © IMAGO / Jan Huebner
Bevor am kommenden Samstag die Generalprobe für den Saisonstart beim FC Metz steigt, hat der 1. FC Kaiserslautern sein vorletztes Testspiel der Saisonvorbereitung im Rahmen des Trainingslagers in Österreich bestritten und sich vom italienischen Zweitligisten FC Südtirol mit einem torlosen Unentschieden getrennt.
Die Partie und insbesondere auch das Ergebnis passten dabei zu einem Zwischenfazit, das der von der-betze-brennt.de zitierte Trainer Torsten Lieberknecht am Ende des Trainingslagers zog: „Wir sehen, dass wir Schritt für Schritt nach vorne kommen. Heute im Testspiel war es vor allem defensiv gut. Und offensiv müssen wir eben effizienter werden und das Tor machen.“
Mitverantwortlich für ein effektives Offensivspiel ist Naatan Skyttä, der gegen Südtirol die ersten 45 Minuten bestritt und zumindest mit einem Distanzschuss für Gefahr sorgte, aber ansonsten noch Luft nach oben hatte. An der grundsätzlichen Qualität und am Potential des finnischen Nationalspielers, der in seiner Premierensaison beim FCK in 32 Einsätzen auf neun Tore und fünf Vorlagen kam, gibt es freilich keine Zweifel.
Vertrag bis 2028 und ohne Ausstiegsklausel
Für die neue Saison ist Skyttä so weiterhin fest und als Leistungsträger eingeplant, obwohl in den vergangenen Monaten immer wieder über das Interesse von Bundesligisten spekuliert wurde. Gegenüber Bild gab der 24-Jährige nun eine professionelle Antwort auf seine Zukunftspläne, ließ zwischen den Zeilen aber auch durchklingen, dass ein Wechsel selbst noch in diesem Sommer nicht ausgeschlossen ist: „Ich habe hier einen Vertrag und bin Spieler des 1. FC Kaiserslautern. Ich stehe zu 100 Prozent hinter der Mannschaft und dem Verein, das steht völlig außer Frage. Aber wie jeder andere Fußballer möchte auch ich irgendwann natürlich auf der größtmöglichen Bühne spielen.“
Da Skyttäs bis 2028 laufender Vertrag soweit bekannt keine Ausstiegsklausel enthält, sitzt aber der 1. FC Kaiserslautern am längeren Hebel und dürfte bei einem seiner potentiellen Unterschiedsspieler allenfalls dann gesprächsbereit sein, wenn ein richtig lukratives Angebot ins Haus flattern sollte.
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