1. FC Köln: Waldemar Anton im Fokus?

Defensivmann will Hannover im Abstiegsfall verlassen

Waldemar Anton

Bald gemeinsam mit dem Geißbock auf der Brust? Jhon Cordoba und Waldemar Anton (r.) © imago images / Nordphoto

Die Chance, am Freitagabend im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 aus eigener Kraft den Aufstieg perfekt zu machen, hat sich der 1. FC Köln mit der 0:3-Niederlage am Sonntag bei Dynamo Dresden selbst verbaut. Bei acht Punkten Vorsprung auf Platz drei haben die Geißböcke zwar noch immer beste Chancen auf die Bundesliga-Rückkehr, doch aktuell hält sich die Euphorie in der Domstadt auch wegen der letzten Auftritte in engen Grenzen.

Drei sieglose Partien in Folge mit acht Gegentoren haben einmal mehr offenbart, dass die Kölner Hintermannschaft arge Defizite aufweist, die vielleicht in der 2. Bundesliga noch in vielen Spielen übertüncht werden können, im Oberhaus aber vermutlich im Regelfall nicht mehr.

39 Gegentore nach 30 Spieltagen – 2013/14 stieg der FC im Vergleich dazu mit insgesamt nur 20 Gegentreffern auf – lassen nur den Schluss zu, dass die Geißböcke im Defensivbereich bei weitem nicht bundesligatauglich aufgestellt sind. Das freilich wissen wohl auch die Verantwortlichen um Geschäftsführer Armin Veh, die dem Vernehmen nach bereits nach Verstärkung für die letzte Reihe und das defensive Mittelfeld Ausschau halten.

Ein Kandidat, der beide Positionen spielen könnte und vor allem die dringend benötigte Schnelligkeit mitbringen würde, ist Waldemar Anton. Der 22-Jährige betonte gegenüber kicker.de im Anschluss an das 0:0 bei Hertha BSC am Sonntag zwar, den Klassenerhalt mit Hannover 96 nach wie vor nicht abgehakt zu haben, soll für den Fall der Fälle aber seinen Abschied planen.

Ablöse bei zehn Millionen Euro?

Wie die „Neue Presse“ (Ausgabe vom 23.04.2019) berichtet, will Anton kein zweites Mal mit 96 in die 2. Bundesliga. Und neben Hertha BSC soll auch der 1. FC Köln Interesse bekunden. Hannover soll bei einer Ablöse im Bereich von zehn Millionen Euro derweil gesprächsbereit sein. Eine Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro freilich wäre für den 1. FC Köln ein Kraftakt, der zwar vermutlich möglich wäre, aber Auswirkungen auf weitere Transferaktivitäten hätte.

Es sei denn, dass im Sommer ein Verein kommt, der Jorge Meré für die festgeschriebene Ablöse von 30 Millionen Euro verpflichtet. Dann wäre eine Verpflichtung von Anton in wirtschaftlicher Hinsicht sicher möglich. Allerdings müsste sich der FC auch noch gegen diverse andere Interessenten durchsetzen. So wurde der U21-Nationalspieler vor kurzem auch mit Sampdoria Genua und dem CFC Genua 1893 in Verbindung gebracht. Und sollte Anton offiziell auf den Markt kommen, würden vermutlich noch weitere Vereine auf den Plan treten.

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