1. FC Magdeburg: Ado Onaiwu vor Rückkehr nach Japan?

Angreifer weckt in der Heimat offenbar Interesse

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.26 | 07:23
© IMAGO / Christian Schroedter

Letzter Einsatz Anfang Oktober: Ado Onaiwu. © IMAGO / Christian Schroedter

Nach den beiden Heimniederlagen gegen Dynamo Dresden (1:2) und Hannover 96 (1:2) ist der 1. FC Magdeburg am vergangenen Wochenende auf Abstiegsplatz 17 abgestürzt. Auch deshalb wurde erwartet, dass Geschäftsführer Otmar Schork kurz vor Transferschluss nochmal tätig wird und Verstärkungen hinzuholt, was dann mit der Verpflichtung von Richmond Tachie vom 1. FC Kaiserslautern auch noch geschehen ist.

Ob der 26-Jährige, der im vorherigen Saisonverlauf in elf überwiegend kurzen Einsätzen für den FCK ein Tor erzielt hat, die Offensive tatsächlich auf Anhieb weiterbringen kann, bleibt abzuwarten. Falls nicht und bei einem weiterhin negativen Ergebnistrend wird automatisch auch Schork zunehmend in die Kritik geraten, war doch im Umfeld die Hoffnung auf mehr als eine Neuverpflichtung in der gesamten Wintertransferperiode groß.

Seit November nicht mehr im Kader

Gelungen ist es Schork kurz vor Transferschluss aber noch, mit Andi Hoti und Kandet Diawara zwei mehr oder weniger perspektivlose Profis von der Gehaltsliste zu streichen. Während Hoti für rund 250.000 Euro Ablöse zu Eintracht Braunschweig gewechselt ist, kehrte der erst im Sommer gekommene Diawara nach Frankreich zurück und spielt künftig für ESTAC Troyes in der Ligue 2.

Möglich indes dass noch ein weiterer Abgang hinzukommt. Ado Onaiwu, der Anfang September von AJ Auxerre verpflichtet wurde, aber nach vier Einsätzen seit Oktober nicht mehr für die Profis auf dem Feld stand, gilt noch als Kandidat für einen kurzfristigen Abschied ins Ausland. Nach Informationen der Bild soll es für den 30 Jahre alten Japaner Interessenten in seiner Heimat geben. Weil Wechsel in die J-League noch bis Ende Februar möglich sind, besteht in der Personalie noch keine Eile.

Da Onaiwu seit Oktober nicht einmal mehr im Spieltagskader stand und in den Planungen von Trainer Petrik Sander offenkundig keinerlei Rolle spielt, würde der FCM dem immerhin dreifachen A-Nationalspieler kaum größere Steine in den Weg legen.

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