1. FC Magdeburg: Weiter Hoffnung auf Laurin Ulrich

Kaderveränderungen noch in beide Richtungen möglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 17.07.26 | 07:33
© IMAGO / Christian Schroedter

Seine Zukunft ist weiter offen: Laurin Ulrich. © IMAGO / Christian Schroedter

Mit Emmanuel Iyoha hat der 1. FC Magdeburg in dieser Woche seinen neunten Neuzugang präsentiert. Der Kader von Trainer Petrik Sander ist damit gut drei Wochen vor dem Auftaktspiel zu Hause gegen Eintracht Braunschweig bereits gut gefüllt, aber noch nicht zwingend komplett.

Sportdirektor Peer Jaekel zeigte sich gegenüber der Volksstimme mit dem Stand der Planungen sehr zufrieden, schloss aber auch weitere Bewegungen in beide Richtungen nicht aus: „Sollte sich auf der Abgangs- oder Zugangsseite etwas Sinnvolles ergeben, prüfen wir das entsprechend.“

Auf Seiten der Verkäufe richtet sich der Fokus weiterhin auf Torjäger Mateusz Zukowski, der bei anderen Klubs auf dem Zettel stehen soll. Der zuletzt als Interessent heiß gehandelte 1. FC Köln, der unbestätigten Meldungen zufolge auch schon mit einem Angebot abgeblitzt sein soll, hat laut Bild den Gedanken an eine Verpflichtung des polnischen Nationalstürmers aber für den Moment wohl verworfen.

Möglich, dass es bei Zukowski auf eine späte Entscheidung hinausläuft, während abzuwarten bleibt, ob sich ein kolportiertes Interesse vom FC Lugano an Alexander Ahl-Holmström erhärtet.

Ablöse als Knackpunkt?

Auf der anderen Seite macht Jaekel kein Geheimnis daraus, weiterhin die Hoffnung auf eine Verpflichtung von Laurin Ulrich zu haben, der vergangene Saison vom VfB Stuttgart ausgeliehen war und sich in Magdeburg in 33 Einsätzen (drei Tore, drei Vorlagen) prächtig entwickelt hat.

„Die Tür ist für Laurin weiterhin sperrangelweit offen“, so Jaekel, der auch deshalb auf eine erneute Unterschrift des 21 Jahre alten Mittelfeldspielers hoffen darf, weil sich Ulrich in Magdeburg sehr wohl gefühlt hat und auch in der Konstellation mit Trainer Sander eine gute Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung sähe.

Dass bislang kein Wechsel zu einem der anderen, dem Vernehmen nach zahlreichen interessierten Vereine über die Bühne gegangen ist, schürt die Magdeburger Hoffnungen auf den Zuschlag, wobei weiterhin eine im Raum stehende Ablöseforderung im Bereich von zwei Millionen Euro eine hohe Hürde darstellt.

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