1. FC Magdeburg: 1. FC Köln mit Millionen-Angebot für Mateusz Zukowski abgeblitzt
Abschied des polnischen Torjägers wahrscheinlich
Ob Mateusz Zukowski auch künftig für den 1. FC Magdeburg jubelt, ist fraglich. © IMAGO / Björn Reinhardt
Nach einer Woche im oberpfälzischen Rieden kehrt der 1. FC Magdeburg am heutigen Samstag aus dem Trainingslager zurück, freilich nicht ohne auf dem Rückweg noch ein Testspiel bei Chemie Leipzig zu bestreiten.
Gegen den Regionalligisten wird Alexander Ahl-Holmström aller Voraussicht auch Einsatzzeit erhalten. Ob der Schwede noch lange dem Kader von Trainer Petrik Sander angehören wird, ist allerdings offen. Mit dem FC Lugano soll sich ein Verein aus der Schweizer Super League für Ahl-Holmström interessieren, der zwar einen Wechsel nicht forcieren soll, aber nach eineinhalb wenig zufriedenstellenden Jahren in Magdeburg durchaus über andere Optionen nachdenken könnte.
Letzteres macht Mateusz Zukowski auf jeden Fall, der mit 17 Toren in 21 Einsätzen der vergangenen Zweitliga-Saison mächtig auf sich aufmerksam gemacht und sogar den Sprung in die polnische Nationalmannschaft geschafft hat. Dort soll dem 24-Jährigen indes nahegelegt worden sein, seine Karriere nicht unbedingt in der 2. Bundesliga, sondern in einer europäischen Top-Liga fortzusetzen, um auch weiterhin gute Chancen auf Einsätze in nationalen Diensten zu haben.
Fünf Millionen Euro zu wenig
Neben Eintracht Frankfurt wurde in den vergangenen Wochen der 1. FC Köln als Interessent gehandelt, der nach Informationen der Bild auch schon ein konkretes Angebot abgegeben haben soll. Fünf Millionen Euro sollen die Geißböcke für Zukowski offeriert, sich damit aber bei Magdeburgs Sportdirektor Peer Jaekel einen Korb eingehandelt haben.
Jaekel erhofft sich folglich eine noch höhere Summe, weshalb momentan auch das Risiko einer Verletzung minimiert wird. Nachdem Zukowski am Dienstag über Probleme am Oberschenkel klagte, die sich aber als nicht schwerwiegend herausgestellt haben sollen, hat der Angreifer nicht mehr mit der Mannschaft trainiert. Wohl auch deshalb, um einen millionenschweren Transfer nicht durch eine Verletzung zu gefährden.
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