1. FC Magdeburg: Fehlt nur noch ein Rechtsaußen?
Paul Jaeckel und Moritz-Broni Kwarteng als nächste Neue
In der Kaderplanung schon weit: Peer Jaekel. © IMAGO / Christian Schroedter
Mit Paul Jaeckel und Moritz-Broni Kwarteng hat der 1. FC Magdeburg am Dienstag seine Neuzugänge Nummer sechs und sieben präsentiert. Innenverteidiger Jaeckel kommt nach dem Abstieg von Preußen Münster ablösefrei, während für Rückkehrer Kwarteng eine Sockelablöse im Bereich von 300.000 Euro an den VfL Bochum fließen soll, die sich durch Bonuszahlungen noch erhöhen könnte.
Mit Kwarteng, der nach zehn Toren in der Saison 2022/23 für 1,1 Millionen Euro nach Bochum verkauft wurde, allerdings weder dort noch zwischendurch auf Leihbasis bei Fortuna Düsseldorf an seine Magdeburger Leistungen anknüpfen konnte, sind einige Hoffnungen verbunden. „Wir wollen gemeinsam eine neue Erfolgsgeschichte schreiben und sind überzeugt, dass wir unsere Ziele zusammen erreichen werden“, kommentierte Sportdirektor Peer Jaekel auf der Vereinshomepage die Unterschrift des 28-Jährigen, der Bochum laut Bild auch deshalb verlassen hat, weil mit Trainer Uwe Rösler kein gemeinsamer Nenner hinsichtlich der Positionierung bestanden haben soll.
Do-young Yoon bleibt wohl nicht der einzige neue Rechtsaußen
Während Rösler Kwarteng eher auf dem Flügel eingeplant haben soll, sieht sich Kwarteng in zentraler Rolle besser aufgehoben. Passend dazu sicherte sich Kwarteng in Magdeburg das Trikot mit der Nummer 10 und dürfte in den viereinhalb Wochen bis zum Saisonstart darauf hinarbeiten, im 4-3-3 von Trainer Petrik Sander entweder auf der Zehn oder als einer von zwei Achtern zu spielen.
Mit Jaeckel und Kwarteng sind die Kaderplanungen schon weit gediehen, aber auch noch nicht abgeschlossen. So hatte Coach Sander vergangene Woche Bedarf in der Innenverteidigung angemahnt und in Bild von einer „großen Baustelle rechte offensive Außenbahn“ gesprochen. Während im Abwehrzentrum die Lücke mit Jaeckel geschlossen sein dürfte, wird der von Brighton & Hove Albion ausgeliehene Do-young Yoon voraussichtlich nicht der einzige Neue für den rechten Flügel bleiben.
Denkbar allerdings, dass die Verantwortlichen um Sportdirektor Peer Jaekel mit Blick auf den schon einigermaßen runden Kader nun nichts überstürzen und auf eine sportlich wie wirtschaftlich günstige Gelegenheit lauern.
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