1. FC Magdeburg: Erneute Zwangspause für Rico Preißinger?

Mittelfeldspieler verletzt sich in Köln

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 18.12.2018 | 07:06
Rico Preißinger (r.) im Zweikampf mit Nikolas Nartey.

Absolvierte gegen Köln erst sein achtes Liga-Spiel in dieser Saison: Rico Preißinger (r.). ©Imago/Jan Huebner

Auch im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Michael Oenning ist der 1. FC Magdeburg ohne Sieg geblieben. Vielmehr setzte es nach den jüngsten Unentschieden im eigenen Stadion gegen den VfL Bochum (0:0) und den 1. FC Union Berlin (1:1) beim 1. FC Köln eine letztlich deutliche 0:3-Niederlage. Das Ergebnis täuscht aber ein wenig darüber hinweg, dass der FCM dem großen Favoriten gerade vor der Pause durchaus Paroli bieten konnte.

Trainer Oenning war in seinem offiziellen Statement zum Spiel denn auch nur mit dem Ergebnis richtig unzufrieden: „Ich bin etwas traurig, dass wir ein gutes Spiel mit dem Ergebnis etwas verwässern. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und hatten unsere Möglichkeiten.“

„ Was nicht stimmt: wir schießen zu wenig Tore. ”
Michael Oenning

Allerdings agierte Magdeburg bei den im ersten Durchgang durchaus vorhandenen Torabschlüssen zu unkonzentriert und nicht entschlossen genug, wie auch Oenning bemängelte: „Was nicht stimmt: wir schießen zu wenig Tore.“

Magdeburg am Schluss in Unterzahl

Positiv war unterdessen der zweite Startelfeinsatz von Rico Preißinger nach überstandenem Mittelfußbruch. Der Neuzugang vom VfR Aalen, der bis zu seiner Verletzung auch an den ersten fünf Spieltagen in der Anfangsformation gestanden hatte, überzeugte in der ersten Hälfte als Antreiber und seiner fußballerischen Klasse.

Umso bitterer allerdings war, dass der 22-Jährige kurz vor Schluss nach einem Foul von Marco Höger verletzt vom Platz musste. Dass Magdeburg schon dreimal gewechselt hatte und somit die letzten Minuten mit einem Mann weniger auskommen musste, war zwar nicht mehr entscheidend, doch ein erneuter Ausfall Preißingers wäre bitter.

Eine Diagnose gibt es bislang noch nicht, doch die Art und Weise, wie der Mittelfeldmann vom Spielfeld geführt werden musste, lässt nichts Gutes erahnen. Zumindest ein Einsatz am Samstag beim FC St. Pauli dürfte höchst fraglich sein.

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