1. FC Magdeburg: Neuer Anlauf bei Leon Jensen im Sommer?

Bei Hertha BSC seit Monaten ohne Einsatz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 01.05.26 | 05:59
© IMAGO / Matthias Koch

In Berlin zuletzt nur auf dem Trainingsplatz am Ball. Leon Jensen. © IMAGO / Matthias Koch

Auf Relegationsplatz 16 stehend ist der 1. FC Magdeburg aktuell weit von Planungssicherheit entfernt und muss stattdessen zur Kenntnis nehmen, dass nur bis 30. Juni gebundene Leistungsträger wie Falko Michel oder Laurin Ulrich bei anderen Vereinen gehandelt werden, ebenso wie Torjäger Mateusz Zukuwski, der sich trotz eines noch länger laufenden Arbeitspapiers sicherlich im Blickfeld anderer Klubs befindet.

Die neuen Verantwortlichen mit Sportdirektor Peer Jaekel und Kaderplaner Bernd Nehrig sind zwar sicherlich nicht untätig, müssen momentan aber noch zweigleisig planen und können kaum Nägel mit Köpfen machen, wollen doch sowohl die aktuellen Profis als auch potentielle Neuzugänge wissen, wie und vor allem in welcher Liga es weitergeht.

Das gilt sicherlich auch für Leon Jensen, um den sich der FCM laut einem Bericht des kicker (Ausgabe vom 30.04.2026) im zurückliegenden Winter bemüht haben soll und der für die nächste Saison wieder ein Thema werden könnte – Klassenerhalt vorausgesetzt.

Hertha-Coach Leitl mit klarer Forderung

Jensen ist erst im vergangenen Sommer ablösefrei vom Karlsruher SC zu Hertha BSC gewechselt und kam in der Hauptstadt an den ersten sieben Spieltagen auch zum Einsatz, fünf Mal sogar von Anfang an. Dann allerdings wurde der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler von einer Muskelverletzung ausgebremst, die eine monatelange Pause nach sich zog. Seit Februar ist Jensen nun zwar wieder fit und im Training dabei, wurde von Trainer Stefan Leitl bis dato aber nur im DFB-Pokal zumindest für den 20er-Kader berücksichtigt.

„Bei Leon ist es so, dass die Situation nicht ganz so einfach war, weil er aus einer schweren Verletzung kam und danach nicht richtig in Tritt gekommen ist“, begründete der vom Berliner Kurier zitierte Leitl vergangene Woche seinen Verzicht auf Jensen und forderte vom gebürtigen Mannheimer, sich im Training aufzudrängen.

Weil mit Paul Seguin und Kenneth Eichhorn die Stamm-Doppelsechs gesperrt fehlt, zudem Youngster Boris Mamuzah Lum verletzt ausfällt, könnte just am Sonntag in Magdeburg Jensens Stunde schlagen. Sollte es trotz der Ausfälle erneut nicht einmal für den Spieltagskader reichen, wäre es wohl ein klares Signal von Leitl in Richtung Jensen, der dann verstärkt über seine Zukunft nachdenken dürfte – und möglicherweise ja wieder in Magdeburg ein Thema wird.

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