1. FC Magdeburg: Wie lange währt das Vertrauen in Petrik Sander?
Nun sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen
Genießt weiter die Rückendeckung des Vereins: Petrik Sander. © IMAGO / Christian Schroedter
Die Hoffnung des 1. FC Magdeburg, im Auswärtsspiel bei der SV Elversberg nach zuvor drei Niederlagen in Folge die Kurve zu bekommen, hat sich nicht erfüllt. Anstatt einen Befreiungsschlag zu landen, belohnte sich der FCM für eine ordentliche Vorstellung nicht und verloren durch ein spätes Gegentor in der 86. Minute am Ende sogar noch unglücklich mit 0:1.
Nach einem guten Start ins neue Jahr bei Eintracht Braunschweig (3:0), mit dem zunächst die gute Phase vor Weihnachten mit zehn Zählern aus vier Begegnungen bestätigt werden konnte, stehen aus den vergangenen sieben Begegnungen lediglich drei Punkte auf der Habenseite – eingefahren in einem wilden Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth (5:4), wo am Ende eine zwischenzeitliche 5:4-Führung noch ins Wanken geraten war.
Bis zur Länderspielpause müssen Punkte her
Sollte Schlusslicht Fürth am morgigen Sonntag bei Hannover 96 nicht verlieren, würde Magdeburg ans Tabellenende abrutschen und die Brenzligkeit der Lage wäre für jedermann bei neun ausstehenden Spielen sichtbar. Trotz der drohenden Abstiegsgefahr allerdings lässt man beim FCM weiterhin Ruhe walten. So betonte Geschäftsführer Otmar Schork schon im Vorfeld der Partie in Elversberg, dass auch eine erneute Niederlage nichts am Rückhalt für den Trainer ändern würde.
Diese Aussage wird erst einmal auch weiterhin Bestand haben, allerdings mutmaßlich nicht endlos währen, zumal bei weiteren Misserfolgen auch der ohnehin nicht mehr unumstrittene Schork ebenfalls verstärkt unter Beschuss geraten würde. Gegen den SV Darmstadt 98 und bei Preußen Münster sollte Magdeburg in den kommenden beiden Wochen unbedingt punkten. Gelingt das nicht, wird sich in der anschließenden Länderspielpause zwangsläufig die Trainerfrage stellen – auch wenn die Leistungen wie in Elversberg passen sollten.
Sander war nach der Pleite im Saarland spürbar enttäuscht, dass der Lohn ausgeblieben ist: „Heute fällt es mir schwer, ein vernünftiges Fazit abzugeben – weil mir die Jungs leid tun. Sie haben meinen allergrößten Respekt. Wir haben heute einen Monsteraufwand betrieben“, so der 65-Jährige, der sich aber auch schnell wieder zuversichtlich zeigte und die positiven Aspekte mitnehmen will: „Jetzt müssen wir, mit dieser defensiven Stabilität, weitermachen.“
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