1. FC Magdeburg: Zukunft von Pierre Nadjombe offen

Mehrere Interessenten für den zuletzt verliehenen Außenbahnspieler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 25.05.26 | 07:25
© IMAGO / Eibner

Zuletzt auf Leihbasis bei Alemannia Aachen: Pierre Nadjombe. © IMAGO / Eibner

Zu den zwölf Spielern, die der 1. FC Magdeburg am letzten Spieltag verabschiedet hat, haben sich in der zurückliegenden Woche zwei weitere Abgänge aus dem Profikader gesellt. Während Aleksa Marusic, der in der abgelaufenen Saison nur noch für die zweite Mannschaft im Einsatz war, noch keinen neuen Verein hat, schloss sich Rayan Ghrieb nach nur einem Jahr beim FCM dem 1. FC Nürnberg an.

Obwohl beim einen oder anderen Akteur – allen voran bei Falko Michel und beim vom VfB Stuttgart nur ausgeliehenen Laurin Ulrich – noch die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit besteht, sind es momentan 14 Abgänge, womit frühzeitig klar ist, dass der Kader von Trainer Petrik Sander über den Sommer hinweg einen deutlich veränderten Anstrich erhalten wird.

Nadjombe wird zum Trainingsauftakt erwartet

Neuzugänge konnte der 1. FC Magdeburg hingegen noch keine vermelden. Und hinter dem einzigen Spieler, der im Vergleich zur zu Ende gegangenen Spielzeit neu auf die Kaderliste rücken soll, steht ein Fragezeichen. Sportdirektor Peer Jaekel betonte gegenüber Bild zwar, dass Pierre Nadjombe nach seiner Ausleihe an Alemannia Aachen zum Trainingsauftakt im Juni zurückerwartet wird, räumte aber auch ein, dass es für den 23-Jährigen auch andere Optionen gibt: „Pierre hat in Aachen eine äußerst positive Entwicklung genommen, was natürlich auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben und gewisse Begehrlichkeiten geweckt hat.“

Aachen würde Nadjombe, der bei der Alemannia in der Regel als rechter Schienenspieler in 27 Drittliga-Spielen zwei Tore und sechs Vorlagen verbuchen konnte, gerne halten. Der gebürtige Kölner, der im März in der A-Nationalmannschaft Togos debütierte, soll aber auch bei anderen Zweitligisten auf dem Zettel stehen.

Angesichts eines 2027 auslaufenden Vertrages und der damit vorhandenen Gefahr, Nadjombe in einem Jahr ablösefrei zu verlieren, wird man sich in Magdeburg vermutlich damit beschäftigen, wenn ein attraktives Angebot ins Haus flattern sollte – und den eigentlichen Plan, selbst auf Nadjombe zu setzen, womöglich verwerfen.

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