1. FC Magdeburg: Kein Verkaufsdruck bei Zukowski – und kaum Chancen bei Ulrich?
Viele offene Fragen vor dem Saisonfinale
17 Tore in 20 Spielen: Mateusz Zukowski. © IMAGO / Björn Reinhardt
Komplett auf der sicheren Seite ist der 1. FC Magdeburg auch nach dem 3:1-Sieg am vergangenen Wochenende bei Holstein Kiel noch nicht, doch müsste am letzten Spieltag schon einiges schief laufen, damit es noch zum Sturz auf den Relegationsplatz kommt. Mit Dynamo Dresden, Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf und Arminia Bielefeld müssten vier andere Vereine gewinnen, während der FCM zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern verlieren müsste.
Weil im Fußball schon die kuriosesten Dinge passiert sind, liegt der Fokus in diesen Tagen aber ganz darauf, am Sonntag aus eigener Kraft alles klar zu machen und zumindest den für absolute Sicherheit rechnerisch noch nötigen Punkt einzufahren. Deshalb wird bis zum Wochenende vermutlich auch planungstechnisch nichts passieren, obwohl eine Reihe von Fragen offen sind.
Dass es bei Klassenerhalt mit dem Trainergespann Petrik Sander und Pascal Ibold weitergehen soll, hat Sportdirektor Peer Jaekel indes schon durchblicken lassen. Bei zahlreichen Spielern mit auslaufenden Verträgen ist die Zukunft offener. Auch Akteure aus dem Kreis der Stammkräfte wie Marcus Mathisen, Falko Michel, Jean Hugonet, Herbert Bockhorn, Lubambo Musonda oder Silas Gnaka sind nur noch bis Ende Juni gebunden, sodass auf Jaekel und Kaderplaner Bernd Nehrig einiges an Arbeit wartet.
Bundesliga-Perspektiven für Ulrich
Auch in Bezug auf zwei absolute Leistungsträger, die längst auch andernorts Interesse geweckt haben. Beim vom VfB Stuttgart nur ausgeliehenen Laurin Ulrich hat der FCM zwar die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit, allerdings wohl kaum Chancen. Laut Sky bemühen sich mehrere Bundesligisten, darunter wohl der noch um den Klassenerhalt ringende VfL Wolfsburg, um das 21-jährige Mittelfeldtalent. Und auch in Stuttgart wäre für Ulrich eine Perspektive vorhanden, wenn dieser sich dem großen Konkurrenzkampf bei den Schwaben stellen möchte.
Eine Entscheidung will Ulrich aber erst nach Saisonende treffen und bis dahin alle Konzentration auf den Klassenerhalt richten. Das gilt sicherlich auch für Mateusz Zukowski, der nach verletzungsbedingt verpasstem Saisonstart mit 17 Toren und drei Vorlagen in 20 Einsätzen richtig durchgestartet ist. Interesse anderer Klubs ist bei dieser Quote sicher, doch dass der 24-jährige Pole den Verein nach nur einem Jahr schon wieder verlässt, ist keineswegs sicher.
Nach Informationen von Sky hätte der 1. FC Magdeburg bei Klassenerhalt keinen Verkaufsdruck und könnte den bis 2027 unter Vertrag stehenden Zukowski auch halten. Sofern ein lukratives Angebot im mittleren einstelligen Millionenbereich ins Haus flattert, würden sich Jaekel und Nehrig allerdings schon damit auseinandersetzen. Auch, weil es nicht einfach werden dürfte, mit Zukowski zu verlängern.
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