1. FC Magdeburg: Geht Alexander Ahl Holmström doch noch?

Schwede aktuell nur Stürmer Nummer drei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 06.08.26 | 07:18
© IMAGO / Christian Schroedter

Zwei Tore in 26 Zweitliga-Spielen: Alexander Ahl Holmström. © IMAGO / Christian Schroedter

Wenn der 1. FC Magdeburg am Samstag mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig in die neue Saison startet, wird Mateusz Zukowski die Sturmreihe anführen. Davon war nicht zwingend auszugehen, nachdem sich der Pole mit 17 Toren in der vergangenen Saison und seinem Debüt in der Nationalmannschaft auch für andere Vereine interessant gemacht hatte.

Doch Zukowski verlängerte trotz kolportierter Offerten aus der Bundesliga bis 2029 in Magdeburg und soll auch im neuen Spieljahr der Torgarant sein. Hinter dem 24-Jährigen scheint im Moment der vom SV Werder Bremen II gekommene Kevin Manthey die Rolle des ersten Backup einzunehmen. Der 19-Jährige jedenfalls durfte bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende gegen West Ham United (1:1) in den Schlussminuten für Zukowski ran.

Magdeburg für Wechsel offen

Nicht zum Zug kam gegen den Premier-League-Absteiger hingegen Alexander Ahl Holmström, der stattdessen am Dienstagabend bei der 0:1-Niederlage gegen den FSV Luckenwalde in der Startelf der Magdeburger Zweitvertretung stand. Bis zu seiner Auswechslung in der Pause konnte der Schwede allerdings keine großen Akzente setzen und somit auch keine wirklichen Pluspunkte sammeln.

Eineinhalb Jahre nach seiner Verpflichtung vom schwedischen Erstligisten GAIS besitzt Ahl Holmström in Magdeburg unverkennbar nicht mehr die besten Perspektiven, hat bislang aber einen Abschied nicht forciert. Etwa, als vor wenigen Wochen ein Interesse des FC Lugano im Raum stand. Der 1. FC Magdeburg würde dem 27-Jährigen derweil nach Informationen der Bild keine Steine in den Weg legen, sollte sich ein Wechselwunsch mit einer passenden Option konkretisieren.

Denkbar, dass Ahl Holmström nun noch die ersten beiden Spieltage der 2. Liga abwartet und dann gegebenenfalls mit seinem Berater im Endspurt des Sommertransferfensters andere Optionen genauer prüft, sollte es zu keiner oder nicht zu nennenswerter Einsatzzeit reichen, wonach es im Moment aussieht. Angesichts eines noch bis 2029 laufenden Vertrages wäre auch eine Leihe möglich.

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