1. FC Magdeburg: Leon Jensen wieder ein Thema?
Bei Hertha BSC ohne Perspektive
Bei Hertha BSC auf dem Abstellgleis: Leon Jensen. © IMAGO / Matthias Koch
Der 1. FC Magdeburg gastiert am Sonntag als klarer Favorit zur ersten Runde im DFB-Pokal beim Bahlinger SC. Gleichwohl nutzte Trainer Petrik Sander die Pressekonferenz im Vorfeld der Partie, um davor zu warnen, den Oberligisten auf die leichte Schulter zu nehmen.
„Bahlingen ist eine Mannschaft, die letztes Jahr aus einer sehr starken Regionalliga abgestiegen ist und Spieler in ihren Reihen hat, die schon höherklassig gespielt haben. Dennoch erwarten wir sie tief stehend – dementsprechend werden wir Lösungen brauchen“, so Sander, der erstmals auf den unter der Woche inklusive einer Kaufoption von Cardiff City ausgeliehenen Roko Simic als Sturmalternative bauen kann.
Noch nicht mit dabei sind im DFB-Pokal ein neuer Innenverteidiger und eine zusätzliche Option für das zentrale Mittelfeld mit eher offensiver Ausrichtung, die noch auf der Einkaufsliste stehen. Für das Mittelfeld scheint es nun aber einen konkreten Kandidaten zu geben, der nicht zum ersten Mal ein Thema ist.
Jensen schon im Winter im Visier
Bereits in der Winterpause soll der FCM seine Fühler nach Leon Jensen ausgestreckt haben, der erst vor einem Jahr vom Karlsruher SC zu Hertha BSC gewechselt ist, dort aber nicht wie erhofft Fuß fassen konnte und in den Planungen bereits keine wirkliche Rolle mehr spielt.
Der Berliner Kurier nennt nun wieder den 1. FC Magdeburg als möglichen Ausweg für Jensen, dessen Stellenwert in Berlin sich unter Trainer Stefan Leitl wohl auch nicht mehr verbessern wird. Dem Blatt zufolge könnte der 29-Jährige schon in der kommenden Woche in Magdeburg anheuern. Dann allerdings mit nur wenig Spielpraxis. An den ersten beiden Zweitliga-Spieltagen stand Jensen gar nicht im Kader, durfte aber immerhin in der Regionalliga Nordost am 8. August beim 2:1-Sieg der Hertha-Reserve beim 1. FC Lokomotive Leipzig 90 Minuten lang ran.
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