1. FC Nürnberg: Fabio Gruber nicht zu halten?
Mehrere Bundesligisten zeigen Interesse
Eine Konstante in der Club-Abwehr: Fabio Gruber. © IMAGO / Laci Perenyi
Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch soll der Wechsel von Fynn Otto vom SC Verl zum 1. FC Nürnberg bereits in trockenen Tüchern sein. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger tritt damit in die Fußstapfen seines Positionskollegen Fabio Gruber, der Anfang 2025 ebenfalls vom ostwestfälischen Drittligisten an den Valznerweiher gekommen ist. Ob Otto in der kommenden Saison an der Seite von Gruber verteidigen wird, ist im Moment allerdings offen.
Gruber, der vor rund 15 Monaten kurzfristig als Nachfolger für den zum VfB Stuttgart gewechselten Finn Jeltsch verpflichtet wurde, hat sich in der Nürnberger Defensive längst unentbehrlich gemacht und sogar zum Kapitän entwickelt, der mit Leistung vorangeht, damit indes auch andernorts Interesse geweckt hat.
Drei Bundesligisten dran?
Nach Informationen der Bild haben bereits mehrere Bundesligisten ihre Fühler nach Gruber ausgestreckt und den FCN auch über ihr Interesse am 23 Jahre alten Defensivmann informiert. Vor allem der 1. FSV Mainz 05, aber auch der FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach haben demnach ein Auge auf den dreifachen A-Nationalspieler Perus geworfen.
Neu ist es nicht, dass Gruber auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten weckt. Bereits im Winter sollen Vereine aus Spanien wie unter anderem Real Oviedo angeklopft haben. Nun winkt dem gebürtigen Augsburger offenbar der Sprung in die Bundesliga. Immer vorausgesetzt freilich, der 1. FC Nürnberg erteilt trotz eines bis 2028 laufenden Vertrages, der keine Ausstiegsklausel enthalten soll, die Freigabe.
Obwohl der Club eigentlich nicht mehr zwingend Leistungsträger abgeben will, werden sich die Verantwortlichen um Sportvorstand Joti Chatzialexiou Gedanken machen müssen, wenn lukrative Offerten ins Haus flattern – und Gruber zumindest signalisiert, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Intern soll man sich beim FCN laut Bild derweil schon darüber im Klaren sein, dass der Defensivmann kaum zu halten sein wird.
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