1. FC Nürnberg: Finanzielle Lage entspannt sich

Club nicht mehr ausschließlich auf Spielerverkäufe angewiesen

Finanzvorstand Michael Meeske vom Club

Finanzvorstand Michael Meeske spricht von verringertem Transferdruck beim FCN. ©Imago/Zink

Der Club ist blendend in die Saison gestartet. Mit taktischer Variabilität, einem gesunden Konkurrenzkampf sowie defensiver Stabilität holten die Franken sechs Punkte aus den ersten zwei Spielen und können daher im Moment äußert zufrieden sein.

FCN kann Leistungsträger halten

Damit der 1. FC Nürnberg diese starken Auftritte bestätigen kann, ist es nötig, Leistungsträger wie Leibold und Möhwald, die beide von anderen Vereinen umworben werden, zu halten.

Der Club ist allerdings auch auf Einnahmen aus Verkäufen angewiesen. Bereits die 1,5 Millionen Euro Ablöse für Stefan Kutschke, die aus Ingolstadt nach Nürnberg geflossen sind, haben die finanzielle Lage jedoch deutlich entspannt.

Finanzvorstand Michael Meeske sprach gegenüber der Bild (Ausgabe vom 10.08.2017) noch von einer „herausfordernden Situation“, allerdings wurde der Transferdruck klar verringert und zwar „in zwei Jahren von zehn auf nunmehr eine Million Euro, die wir in der jetzigen Saison durch Transfers erwirtschaften müssen.“

Durch diese Lage, müsse nun „nicht mehr jeder Transfer gemacht werden“, so Meeske weiter. Diese vage Andeutung lässt jedoch noch Raum für Spekulationen. Der Vertrag des umworbenen Kevin Möhwald läuft bekanntlich noch bis 2018, von einem Verkauf könnte der Club also nur noch in dieser Transferperiode oder im Winter profitieren. Allerdings wäre ein Abgang Möhwalds ein derzeit nicht aufzufangender sportlicher Verlust.

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