1. FC Nürnberg: Kevin Möhwald schließt Wechsel nicht aus

HSV weiterhin an Tim Leibold interessiert

Kevin Möhwald

Traumhafter Saisonstart mit zwei Toren: Kevin Möhwald © Imago

Rund um den 1. FC Nürnberg herrscht nach dem Traumstart in die neue Saison mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen natürlich eine sehr gute Stimmung, die freilich auch nicht ganz ungetrübt ist.

Grund dafür ist Youngster Abdelhamid Sabiri, der mit seinem Wechselwunsch zu Premier-League-Klub Huddersfield Town und zuletzt seiner Weigerung, für die U21 aufzulaufen, jede Menge Porzellan zerschlagen hat. Aktuell sieht es allerdings nicht danach aus, als ginge der England-Traum des 20-Jährigen in Erfüllung.

Wie Sportvorstand Andreas Bornemann gegenüber den Nürnberger Nachrichten erklärte, hat sich Huddersfield nach Abgabe einer ersten, aus Club-Sicht indiskutablen Offerte vor gut zwei Wochen nicht mehr gemeldet. „Das sollte Sabiri zu denken geben, wie ernsthaft so ein Interesse ist“, ließ Bornemann zudem durchblicken, nicht mit einem neuen und deutlich verbesserten Angebot zu rechnen.

Gespräche mit Leibold und Möhwald laufen

Unterdessen hat so mancher Club-Fan auch Bedenken, dass trotz der klaren Aussagen von Trainer Michael Köllner, dass kein Spieler mehr gehen soll, noch Leistungsträger den Verein verlassen könnten. Und ganz unbegründet scheinen diese Sorgen auch nicht zu sein.

Denn während der Hamburger SV auf seiner Suche nach einem neuen Linksverteidiger offenbar nach wie vor an Tim Leibold interessiert ist, hat sich Kevin Möhwald nicht nur wegen seiner beiden Tore an den ersten Spieltagen noch mehr als ohnehin in den Fokus der Bundesliga geschossen.

Und der 23-jährige Spielermacher, der in den letzten Monaten unter anderen mit Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim in Verbindung gebracht wurde, vermeidet in Bild ein klares Bekenntnis zum FCN.

Es muss für alle Seiten passen, für den Verein und für mich. (Kevin Möhwald)

„Wenn jetzt in den letzten Tagen der Transferperiode noch ein Verein kommt, der eine komische Summe für mich bietet, dann kann ich als Spieler ja nicht sagen, da will ich nicht hin. Es muss für alle Seiten passen, für den Verein und für mich. Deswegen ist hier noch alles offen“, so Möhwald, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft.

Nürnberg befindet sich indes längst in Gesprächen über Vertragsverlängerungen mit Möhwald und dem noch bis 2019 gebundenen Leibold. Sollte sich bei Möhwald keine Einigung abzeichnen, ist ein Verkauf nicht ausgeschlossen – spätestens in der Winterpause.

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