1. FC Nürnberg: Gerüchte um Magdeburgs Rayan Ghrieb

Offensivspieler soll vor einem Wechsel stehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 22.05.26 | 06:35
© IMAGO / Jan Huebner

Durchwachsene Saison beim 1. FC Magdeburg: Ryan Ghrieb. © IMAGO / Jan Huebner

Mit Innenverteidiger Fynn Otto, der ablösefrei vom SC Verl kommt, hat der 1. FC Nürnberg bislang einen Neuzugang offiziell bestätigt. Deutet man alle Anzeichen richtig, wird auch der griechische Rechtsverteidiger Giannis Masouras, der aufgrund seines auslaufenden Vertrages bei Omonia Nikosia ebenfalls keine Ablöse kostet, zeitnah am Valznerweiher präsentiert.

Und bei diesem Duo wird es in puncto Verstärkungen sicherlich nicht bleiben, wenngleich kaum alle Sommerzugänge zum Nulltarif kommen werden. Das gilt zum einen für den ungarischen Sechser Rajmund Toth (ETO FC), für den der Club ein Angebot abgegeben hat und der auch gerne kommen würde. Und zum anderen für zwei Akteure des 1. FC Magdeburg, deren Namen aktuell in Nürnberg die Runde machen.

Neben Alexander Nollenberger scheint auch Rayan Ghrieb beim FCN ein Thema zu sein. Laut in sozialen Medien kursierenden Gerüchten soll der Wechsel des 27-jährigen Offensivspielers von Magdeburg nach Nürnberg sogar schon beschlossene Sache sein. Eine Bestätigung seitens der Vereine steht noch aus, doch zumindest von Spielerseite wäre ein Wechselwunsch durchaus nachvollziehbar.

Immerhin sieben Torbeteiligungen

Den Ghrieb, der im vergangenen Sommer durchaus mit großen Erwartungen von EA Guingamp nach Magdeburg geholt wurde, stand zwar anfänglich meist in der Startelf, durfte bei insgesamt 27 Einsätzen allerdings nur 13 Mal von Beginn an ran und hat insbesondere seit dem Amtsantritt von Trainer Petrik Sander an Stellenwert verloren. Schon bevor Probleme am Hüftbeuger Einsätze an den letzten beiden Spieltagen verhinderten, war Ghrieb kaum noch gefragt und brachte es so seit Mitte März auf lediglich zwei Kurzeinsätze.

Mit vier Toren und drei Vorlagen hat der in Straßburg geborene Franko-Algerier seine Qualitäten indes durchaus aufblitzen lassen und das Potential angedeutet, in der 2. Bundesliga mit entsprechendem Vertrauen eine gute Rolle spielen zu können. Möglich, dass Ghrieb nun in Nürnberg einen neuen Anlauf unternimmt, in Deutschland richtig Fuß zu fassen.

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