1. FC Union Berlin: Wirbel um Skrzybski-Klausel

Darf der 25-Jährige bei Nicht-Aufstieg gehen?

Skrzybski im Duell mit Nachreiner

Ist der 25-Jährige bei Nicht-Aufstieg weg? ©Imago/Matthias Koch

Nach acht Spielen ohne Sieg hat sich Union Berlin am vergangenen Wochenende eindrucksvoll zurückgemeldet. Ausgerechnet gegen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf  gab es für die Elf von Trainer André Hofschneider einen 3:1-Heimerfolg, überragender Akteur dabei war Steven Skrzybski.

Verliert Union ein weiteres Gesicht?

Der gebürtige Berliner, der bereits seit seinem achten Lebensjahr in Köpenick kickt, setzte mit seinem Doppelpack seinen persönlichen Erfolgslauf fort und markierte den fünften Treffer in seinen letzten vier Spielen. Doch die Union-Fans könnte bald auf ihren Liebling verzichten müssen.

Denn wie die Sport Bild (Heft 07/2018) berichtet, existiert anscheinend eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Sollten die Eisernen den Aufstieg in der laufenden Spielzeit nicht mehr realisieren können, darf der flexible Offensivmann die Alte Försterei verlassen, obwohl sein Vertrag noch bis 2020 läuft.

Aktuell beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz fünf Zähler, die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Abschied von Skrzybski ein Thema bleibt. Mit dem 25-Jährigen würde Union jedoch ein weiteres Gesicht des Vereins verlieren, nachdem Damir Kreilach sich am Wochenende in Richtung MLS verabschiedete.

Alte Stärke unter Hofschneider

Seinen besonderen Wert für den Verein stellte Skrzybski jedoch nicht erst beim Heimsieg gegen die Fortuna unter Beweis, in den letzten Wochen zählte der Offensivmann stets zu den auffälligsten Akteuren.

Unter der Regie von Hofschneider, der Skrzybski bislang immer in die Startelf befördert hat, knüpft der gebürtige Berliner an bekannte Leistungen an. Unter Ex-Coach Jens Keller blieb dem 25-Jährigen oftmals nur die Rolle des Einwechselspielers.

Ungeachtet dem Szenario, ob Skrzybski und Union nach 18-jähriger Zusammenarbeit im Sommer getrennte Wege gehen werden, dürfte sich der Kader der Berliner ohnehin ändern. Ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga sollte gerade im Hinblick auf die Qualität der Spieler, mit denen der Sprung in die Beletage auf jeden Fall möglich wäre, kritisch geprüft werden.

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