VfL Wolfsburg: Killian Sardella für die rechte Abwehrseite im Visier?

Gespräche sollen fortgeschritten sein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.26 | 14:36
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Seit 2011 beim RSC Anderlecht: Killian Sardella. © IMAGO / Photo News

Mit Saël Kumbedi, Kilian Fischer und Jan Bürger finden sich im Kader des VfL Wolfsburg eigentlich bereits drei Kandidaten für die rechte Abwehrseite. Dass die Wölfe in dieser Konstellation in die neue Saison starten, die am 8. August mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern beginnt, ist allerdings keineswegs sicher.

Insbesondere Kumbedi, der vor einem Jahr von Olympique Lyon zunächst nur ausgeliehen und dann im Winter für rund sechs Millionen Euro fest verpflichtet wurde, dürfte auch 2026/27 lieber erstklassig spielen wollen und wurde zuletzt auch schon mit Vereinen wie dem FC Porto, Feyenoord Rotterdam, Lazio Rom und AS Rom in Verbindung gebracht.

Für den Fall, dass der französische U21-Nationalspieler eine neue Herausforderung sucht und der Autostadt noch den Rücken kehrt, wollen die Wolfsburger Verantwortlichen um Geschäftsführer Dieter Hecking wohl nicht nur mit Fischer und Bürger in die Saison starten, sondern halten Augen und Ohren offen. Nachdem zuletzt schon Christopher Olivier vom VfB Stuttgart als Kandidat genannt wurde, führt eine neue Spur nun nach Belgien.

Ein A-Länderspiel für Belgien

Wie Transferinsider Sacha Tavolieri berichtet, bemühen sich die Wölfe um Killian Sardella, der beim RSC Anderlecht zu den Stammkräften gehört. Der 24-Jährige wurde ab 2011 beim Traditionsklub in Brüssel ausgebildet und kann mittlerweile auf 145 Erstliga-Einsätze in Belgien sowie einige Partien in internationalen Wettbewerben zurückblicken.

Nun aber steht trotz eines bis 2028 laufenden Vertrages eine Veränderung im Raum, die Sardella nach Wolfsburg führen könnte. Die Niedersachen sollen sich jedenfalls bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Belgier mit kamerunischen Wurzeln befinden, der im November 2024 sogar schon für die A-Nationalmannschaft Belgiens zum Einsatz gekommen ist.

Anderlecht möchte Sardella allerdings nicht abgeben, sondern plant eine Vertragsverlängerung. Bislang allerdings sind die Forderungen des Rechtsverteidigers wohl zu hoch, sodass eine Trennung nicht auszuschließen ist. Ein Schnäppchen würde Sardella für die Wölfe indes wegen der relativ langen Restvertragslaufzeit kaum.

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