VfL Wolfsburg: Im Werben um Christopher Olivier dabei?

Stuttgarter Rechtsverteidiger auf der Liste

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.26 | 07:26
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Auf der Wunschliste mehrerer Vereine: Christopher Olivier. © IMAGO / Nordphoto

Beim VfL Wolfsburg läuft seit einer Woche die Vorbereitung auf die neue Saison, in der der neue Trainer Tobias Strobl momentan aber noch keine optimalen Voraussetzungen vorfindet. So wird sich der Kader des Bundesliga-Absteigers in den nächsten Wochen und möglicherweise auch noch bis kurz vor Transferschluss am 31. August fortwährend verändern, wobei einige Personalien sicherlich dringender sind als andere.

Weil Kamil Grabara den Verein verlassen will, steht die Verpflichtung einer neuen Nummer eins weit oben auf der Agenda. Die Gespräche mit Wunschkandidat Tjark Ernst (Hertha BSC), dem sich auch andere Optionen bieten, scheinen im Moment aber etwas festgefahren, sodass Alternativen wie Michael Zetterer (Eintracht Frankfurt) oder der seit dem heutigen Mittwoch vertragslose Stefan Ortega intensiver geprüft werden.

Schon gut aufgestellt sind die Wölfe nach den Verpflichtungen von Fabian Reese (Hertha BSC), Robert Glatzel (Hamburger SV), Fraser Hornby (SV Darmstadt 98) und Alessio Besio (SC Freiburg) im Sturm, zumal dafür auch noch Dzenan Pejcinovic und Kento Shiogai im Kader stehen und bislang anders als etwa der klare Verkaufskandidat Mohamed Amoura auch eingeplant sind.

Gerade Pejcinovic weckt aber andernorts Begehrlichkeiten. Vor allem der VfB Stuttgart soll Interesse zeigen, bisher aber von der Wolfsburger Ablöseforderung abgeschreckt werden, die bei mindestens 25 Millionen Euro liegen soll. Die Schwaben hoffen im Laufe der nächsten Wochen auf sinkende Preise, haben aber für eventuelle Verhandlungen womöglich auch einen anderen Trumpf im Ärmel.

Schon drei Rechtsverteidiger unter Vertrag

Denn laut Bild hat inzwischen auch der VfL Wolfsburg wie bisher vor allem und ausgerechnet der niedersächsische Rivale Hannover 96 seine Fühler nach Christopher Olivier ausgestreckt und sich nach dem österreichischen Rechtsverteidiger erkundigt, der in der abgelaufenen Saison Leistungsträger der Stuttgarter Zweitvertretung war, aber bei den Profis keine Rolle spielte.

Ein Angebot aus Hannover über 700.000 Euro soll Stuttgart abgelehnt und stattdessen erklärt haben, dass sich Olivier ab Mitte Juli im Profi-Training zeigen soll. Gleichzeitig soll der VfB bei einer siebenstelligen Ablöse aber gesprächsbereit sein und darf mit einiger Berechtigung auch hoffen, die Forderungen durchzubringen. Denn mit Bröndby IF soll auch noch ein weiterer Verein im Werben um den 20-Jährigen mitmischen.

Wolfsburg hat die Personalie Olivier indes bisher nicht forciert. Wohl auch, weil mit Saël Kumbedi, Kilian Fischer und Jan Bürger ohnehin schon drei Rechtsverteidiger im Kader stehen und andere Baustellen dringlicher sind. Das könnte sich im Laufe der nächsten Wochen aber wie so vieles noch ändern.

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