VfL Wolfsburg: Kurzfristig keine Vertragsgespräche
Sechs Spieler nur bis Saisonende gebunden
Fokus auf die nächsten Aufgaben: Wolfsburgs Geschäftsführer Dieter Hecking. © IMAGO / Darius Simka
Verloren hat der VfL Wolfsburg an den ersten sieben Spieltagen nur ein Mal, doch weil bei drei Siegen auch schon drei Unentschieden zu Buche stehen, fällt die Zwischenbilanz mit zwölf Zählern und Tabellenplatz fünf nicht wie erhofft und sicherlich auch nicht zufriedenstellend aus.
Weil der 1. FC Nürnberg schon fünf und Hertha BSC sogar satte neun Punkte meh auf dem Konto haben, dürfen sich die Wölfe erst einmal keine weiteren Fehltritte erlauben und benötigen am besten beginnend mit dem Absteigerduell am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim, der auch immerhin zwei Punkte mehr einsammeln konnte, schon eine kleine Siegesserie im Hinblick auf den angepeilten, direkten Wiederaufstieg.
Aktuell liegt in der Autostadt in jedem Fall der Fokus komplett darauf, zu punkten und die Ausgangsposition zu verbessern. Die sechs am Ende der Saison auslaufenden Verträge sind dagegen noch kein Thema, wie Geschäftsführer Dieter Hecking gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen durchblicken ließ: „Wir sind noch nicht in solchen Gesprächen drin. Wir haben uns noch mit keinem Spieler großartig auseinandergesetzt, was eine Vertragsverlängerung angeht.“
Maehle soll wohl bleiben
Konkret betroffen sind Joakim Maehle, Yannick Gerhardt, Kilian Fischer, Mattias Svanberg, Rogerio und Ersatzkeeper Pavao Pervan, die allesamt erst einmal noch die Gelegenheit haben, Argumente in eigener Sache zu sammeln – nicht nur bei Hecking. „Man wird sehen müssen, wie unser Trainer und auch Pirmin Schwegler den Kader einschätzen. Das ist bei uns immer eine Gemeinschaftssache“, betonte der 62-Jährige, dass alle Entscheidungen personeller Natur im Team getroffen werden.
Zumindest in Sachen Maehle soll von Vereinsseite aus aber schon das Signal ausgesandt worden sein, sich eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen zu können und offenbar ist auch für den 29-jährigen Dänen eine Verlängerung vorstellbar. Beim langzeitverletzten Rogerio, der seit März 2024 kein Spiel mehr bestritten hat, dürften die Zeichen nach jetzigem Stand hingegen auf Abschied stehen, während beim übrigen Quartett alles offen scheint.