VfL Wolfsburg: Neuer Vertrag für Joakim Maehle?

Dieter Hecking will den Dänen halten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 09.09.26 | 07:59
© IMAGO / Claus Bergmann

Seit 2023 in Wolfsburg: Joakim Maehle. © IMAGO / Claus Bergmann

Eine Woche nach Transferschluss in Deutschland hat der VfL Wolfsburg seinen Kader nochmals um einen Akteur mit nicht mehr vorhandener Perspektive reduzieren können. Moritz Jenz, der weder an den ersten vier Spieltagen der 2. Bundesliga noch im DFB-Pokalspiel bei der VSG Altglienicke im Kader von Trainer Tobias Strobl stand, hat den Verein in Richtung Young Boys Bern verlassen.

Der Abgang von Jenz, der im Sommer 2023 für acht Millionen Euro vom FC Lorient verpflichtet wurde und zwischenzeitlich an den 1. FSV Mainz 05 verliehen war,  entlastet den Gehaltsetat ohne sportlich eine Lücke zu reißen.

Während frühzeitig klar war, dass der selbst wechselwillige und zuvor mit italienischen Vereinen in Verbindung gebrachte Jenz keine Zukunft in der Autostadt haben würde, stand bei Joakim Maehle ein Abschied zumindest auch im Raum. Der VfL allerdings lehnte noch kurz vor Transferschluss ein Angebot von Olympiakos Piräus für den 29-Jährigen ab, der sich selbst mit dem griechischen Spitzenklub weitgehend einig gewesen sein soll. Aufgrund einer Wolfsburger Ablöseforderung von mindestens sieben Millionen Euro fanden beide Vereine aber keinen gemeinsamen Nenner.

Hecking betont seine Wertschätzung für Maehle

Maehle, der am ersten Spieltag noch wegen seiner in der Relegation gegen den SC Paderborn kassierten gelb-roten Karte fehlte, nimmt die Situation an und stand zuletzt inklusive Pokal vier Mal in Folge in der Startelf. Der Däne, der aktuell als Linksverteidiger gefragt ist, aber auch rechts eingesetzt werden kann, soll nun seinen Teil zum Wiederaufstieg beitragen und dann sogar über das aktuelle Vertragsende am 30. Juni 2027 hinaus bleiben.

„Ich glaube, wir wissen, was wir an Joakim haben. Natürlich sollten wir noch einmal das Gespräch suchen, ob er sich eine Zukunft über die Saison hinaus bei uns vorstellen kann“, deutete Geschäftsführer Dieter Hecking gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen an, eine weitere Zusammenarbeit anzustreben. Und dem Blatt zufolge soll Maehles Management auch schon entsprechende Signale erhalten haben, wobei von Spielerseite für eine Verlängerung der Aufstieg wohl die oberste Voraussetzung darstellen dürfte.

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