Arminia Bielefeld: Ist Zsombor Berecz zu teuer?

Ungarisches Talent für das Mittelfeld im Blick

Samir Arabi

Mit den Kaderplanungen schon weit: Samir Arabi © Imago / Duenhoelter Sportpressfoto

Gut zwei Wochen vor dem Trainingsauftakt am 28. Juni sind die Kaderplanungen von Arminia Bielefeld schon weit gediehen. Nach den Verpflichtungen von Cedric Brunner (FC Zürich), Jóan Símun Edmundsson (Odense BK), Prince Osei Owusu (TSG 1899 Hoffenheim II) und Nils Seufert (1. FC Kaiserslautern) fehlen nicht mehr viele Bausteine.

Kommen sollen dem Vernehmen nach noch ein linker Verteidiger und ein Ersatz für Konstantin Kerschbaumer, der nach einjähriger Ausleihe vom FC Brentford künftig für den FC Ingolstadt spielen wird. Für die Nachfolge des Österreichers gibt es offenbar auch schon einen konkreten Kandidaten, dessen Verpflichtung allerdings fraglich ist.

Konkurrenz unter anderem aus Portugal

Wie Bild bereits am gestrigen Dienstag berichtete, hat die Arminia Interesse an Zsombor Berecz von Vasas Budapest, der offenbar den nächsten Karriereschritt machen will. Dafür bieten sich dem 22-Jährigen, der im Herbst 2016 sein bislang einziges Länderspiel für Ungarn bestritten hat, aber wohl mehrere Optionen.

Berecz, auf den Bielefeld durch einen Tipp des zuletzt ebenfalls für Vasas aktiven Ex-Arminen Felix Burmeister aufmerksam wurde, soll auch bei anderen Vereinen, unter anderem aus Portugal, auf dem Zettel stehen. Diese Konkurrenz und ein bis 2019 laufender Vertrag machen es für die Arminia wohl nicht einfach, das Werben um den offensiv ausgerichteten Sechser für sich zu entscheiden. Günstig wäre Berecz jedenfalls vermutlich nicht.

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