Arminia Bielefeld: Johannes Schenk als potentieller Kersken-Nachfolger?

Schlussmann von Preußen Münster offenbar im Blick

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.26 | 17:55
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Hat trotz des Münsteraner Abstieges eine gute Saison gespielt: Johannes Schenk. © IMAGO / Revierfoto

Bei Arminia Bielefeld hat sich abgesehen vom natürlich weitreichenden Wechsel auf der Trainerposition von Mitch Kniat zu Oliver Kirch im bisherigen Sommertransferfenster nach wie vor recht wenig getan. Henri Koudossou (FC Augsburg) ist auch zweieinhalb Wochen vor dem Start der neuen Saison der einzige echte Neuzugang, soll das aber nicht bleiben.

Der Plan der Bielefelder Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Mutzel lautet nach wie vor, den Kader qualitativ noch in der Spitze zu verstärken, mit einem auf der Offensive liegenden Fokus.

Nicht ausgeschlossen allerdings, dass sich noch zusätzlicher Handlungsbedarf ergibt. Denn Mutzel deutete in der Neuen Westfälischen die Möglichkeit von Abgängen an, die eigentlich nicht unbedingt vorgesehen sind: „Wenn ein Spieler kommt und den Verein verlassen möchte, dann ist man als Verein in der Situation, gut überlegen zu müssen. Will man einen unzufriedenen Spieler halten oder ergibt ein Wechsel Sinn?“

Schenk nur noch bis 2027 gebunden

Immer wieder fällt in diesem Zusammenhang der Name Jonas Kersken. Der Schlussmann wird derzeit mit englischen Vereinen und dem FC Kopenhagen, vor allem aber Union St. Gilloise in Verbindung gebracht. Und obwohl Mutzel von einem „engen Austausch mit ihm und seinem Management“ berichtet und „keinen Anlass zur Sorge“ verspürt, ist davon auszugehen, dass hinter den Kulissen ein Plan B für den Fall existiert, dass Kersken einen konkreten Wechselwunsch äußern sollte.

Dann könnte Johannes Schenk ein heißes Thema werden, soll sich die Arminia laut den Westfälischen Nachrichten doch mit der Nummer eins von Preußen Münster beschäftigen. Schenk, der in den vergangenen Wochen schon mit einer Reihe von Zweit- und auch Erstligisten in Verbindung gebracht wurde, besitzt in Münster nur noch einen Vertrag bis 2027 und hat in den vergangenen Jahren gezeigt, die Qualität für die 2. Bundesliga zu haben.

Denkbar, dass die Arminia einen Teil der Ablöse, die für Kersken sicherlich im sicbenstelligen Bereich liegen müsste, direkt nach Münster weiterreichen würde. Zunächst allerdings muss der erste Dominostein fallen, wofür es kurzfristig indes keine Anzeichen gibt.

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