Arminia Bielefeld: Kommen noch zwei echte Verstärkungen?
Weiter keine Hektik auf dem Transfermarkt
Bielefelds Trainer Oliver Kirch darf noch auf Zuwachs hoffen. © IMAGO / Maximilian Koch
In dreieinhalb Wochen beginnt für Arminia Bielefeld die neue Saison mit einem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Nach jetzigem Stand wird dann mit Henri Koudossou nur ein neuer Akteur im Kader der Ostwestfalen stehen. Neben dem vom Augsburg verpflichteten Rechtsverteidiger werden zwar auch Jannik Rochelt (Hannover 96) und Maximilian Bauer (FC Augsburg) offiziell als Neuzugänge geführt, waren tatsächlich aber bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für die Arminia aktiv.
Obwohl der eine oder andere Ligarivale zum Teil schon eine zweistellige Anzahl an Transfers getätigt hat, verspürt man in Bielefeld im Vertrauen auf die vorhandene Qualität keinen Handlungsdruck. „Wir haben eine relativ stabile Mannschaft. Es wird noch ein bisschen Bewegung geben, aber es ist beruhigend, dass wir wissen: Wir müssen nichts machen, aber wir können etwas machen“, so Geschäftsführer Michael Mutzel, der gegenüber der Neuen Westfälischen indes auch betonte „noch stärker“ werden zu wollen und durchblicken ließ, auf Last-Minute-Deals zu spekulieren: „Wir haben schon gezeigt, dass wir auch ganz spät noch gute Transfers machen können.“
Zwei Offensivkräfte auf der Einkaufsliste
Auf der Agenda stehen laut der Neuen Westfälischen vor allem zwei Offensivkräfte. Ein Stürmer und ein Flügelspieler sollen noch kommen, wobei es sich jeweils nicht um Ergänzungen handeln soll. Vielmehr liegt Mutzels Augenmerk bei den noch ausstehenden Transfers darauf, Qualität hinzuzuholen und nicht die Breite, sondern die Spitze des Kaders zu verstärken.
Und mit Trainer Oliver Kirch gibt es sehr wohl noch einen weiteren, wesentlichen Neuzugang, der für frischen Wind im Kader sorgt. Mit ihren Einsatzzeiten unter Ex-Coach Mitch Kniat nicht zufriedene Profis wie Leon Schneider, Marvin Mehlem oder Sam Schreck dürfen sich so neu beweisen, während andere zuletzt in ihrer Entwicklung etwas stagnierende Akteure wie Marius Wörl unter neuer Anleitung die nächsten Schritte machen sollen.
Basierend darauf, wie diese Prozesse verlaufen und auch in Abhängigkeit davon, ob es vielleicht noch zu Abgängen etwa vom umworbenen Stefano Russo kommt, könnte gegen Ende der Transferperiode über die beiden ausgeschriebenen Offensivplanstellen hinaus in Sachen Neuzugänge durchaus auch noch mehr passieren.
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