Arminia Bielefeld: Mehrere Klubs an Stefano Russo interessiert

Verkauf wohl nur für eine Millionenablöse

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 08.07.26 | 07:18
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Weckt andernorts Begehrlichkeiten: Stefano Russo. © IMAGO / Zink

Viereinhalb Wochen vor dem Saisonstart beim Karlsruher SC ist der vom FC Augsburg verpflichtete Henri Koudossou weiterhin der einzige echte Neuzugang bei Arminia Bielefeld, wobei auch für die vergangene Saison nur ausgeliehenen und nun fest gebundenen Maximilian Bauer (FC Augsburg) und Jannik Rochelt (Hannover 96) Ablösen geflossen sind.

Weil auf der Gegenseite nur der nach seiner erfolgreichen Leihe ganz an Alemannia Aachen abgegebene Mika Schroers eine Ablöse eingebracht hat, steht die Arminia aktuell bei einem Transferminus, das sogar den siebenstelligen Bereich erreicht. Nichtsdestotrotz wäre auch wegen der in wirtschaftlicher Hinsicht guten Arbeit der letzten Jahre ein gewisser Spielraum für neues Personal vorhanden.

Vertrag läuft noch bis 2028

Nicht ausgeschlossen indes, dass aus dem aktuellen Transferminus in den nächsten Wochen ein -plus wird. Denn wie nun das Westfalen Blatt berichtet, weckt Stefano Russo andernorts jede Menge Begehrlichkeiten. Mehrere deutsche Klubs, sowohl aus der Bundesliga als auch Bielefelder Ligarivalen, sowie Vereine aus dem Ausland sollen ihr Interesse am 26 Jahre alten Deutsch-Italiener hinterlegt haben.

Zu konkreten Verhandlungen soll es bislang zwar nicht gekommen sein, doch ist ein Vorstoß des einen oder anderen Interessenten noch in dieser Sommertransferperiode im Bereich des Möglichen. Ob zum Kreis der interessierten Klubs weiterhin der 1. FC Köln gehört, ist unklar. Die Geißböcke, die im Frühjahr mit Russo in Verbindung gebracht wurden, sollen laut dem Westfalen Blatt aber dessen Berater zu einem früheren Zeitpunkt kontaktiert haben.

Darüber hinaus, dass sich der Sechser in Bielefeld sehr wohl fühlen soll, können die Bielefelder Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Mutzel in dieser Personalie aber gelassen sein. Denn Russo besitzt noch einen Vertrag bis 2028, sodass erst einmal keine Gefahr eines ablösefreien Verlustes drohen würde, wenn es nun zu keinem Transfer kommt. Und sollte sich Russo letztlich doch verabschieden, dann sicherlich für eine Millionen-Ablöse, die zu großen Teilen reinvestiert werden könnte.

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