Arminia Bielefeld: Jannik Rochelt soll bleiben
Auch Semir Telalovic weiter eine Option
Eher keine Perspektive in Hannover: Jannik Rochelt (r.). © IMAGO / Kolvenbach
Mit der Leistungsdiagnostik am Samstag und tags darauf einer ersten öffentlichen Trainingseinheit nimmt Arminia Bielefeld am Wochenende die Vorbereitung auf die neue Saison auf. Besonders im Blickpunkt stehen wird dann natürlich mit Oliver Kirch der neue Trainer, der aufgrund seiner Vergangenheit als Spieler und im Trainerstab auf der Alm freilich kein Neuland betritt.
Ein echter Neuzugang wird nach jetzigem Stand hingegen noch nicht dabei sein. Neben dem schon ausgeliehenen und per Kaufpflicht fest gebundenen Maximilian Bauer (FC Augsburg) werden mit Julian Kania (VfL Osnabrück), Lukas Kunze (Hansa Rostock), Max Lippert (1. FC Köln II) und Vincent Ocansey (Erzgebirge Aue) vier Leih-Rückkehrer erwartet, deren Perspektiven aber wohl überschaubar sind.
Anders ist die Lage bei zwei weiteren, in der vergangenen Saison ausgeliehenen Profis, die durchaus noch eine Zukunft in Bielefeld haben könnten. Wie die Neue Westfälische berichtet, hat die Arminia großes Interesse an einer Weiterverpflichtung von Jannik Rochelt, der mit einem Tor und vier Vorlagen in 17 Einsätzen die Erwartungen zwar nicht vollends erfüllt, sein Potential aber angedeutet und insbesondere am letzten Spieltag gegen Hertha BSC (6:1) mit zwei Vorlagen als Joker noch einmal Eigenwerbung betrieben hat.
Rochelt und Telalovic bei ihren Stammvereinen kaum noch gefragt
Geschäftsführer Michael Mutzel und Trainer Kirch sähen in Rochelt einen wichtigen Baustein für die angestrebte spielerische Weiterentwicklung und dürften bei Hannover 96 mit einem Kaufinteresse durchaus auf offene Ohren stoßen. Die Niedersachsen würden Rochelt grundsätzlich gerne abgeben, wollen aber wohl zumindest noch einen ordentlichen Teil der im Sommer 2024 an die SV Elversberg bezahlten Ablöse von 1,5 Millionen Euro hereinholen. Ein längerer Poker ist denkbar, wohingegen eine erneute Ausleihe wegen Rochelts bei 96 nur noch bis 2027 laufenden Vertrages nicht möglich ist.
Ebenfalls noch nicht ad acta gelegt hat die Arminia der Neuen Westfälischen zufolge die Personalie Semir Telalovic. Mit zwei Toren in 14 Rückrundeneinsätzen liest sich die Ausbeute des Angreifers zwar überschaubar, aber sollte der 1. FC Nürnberg deutlich von der mittels Kaufoption festgeschriebenen Ablöse von 850.000 Euro abrücken, könnte auch Telalovic in Bielefeld bleiben. Und weil der FCN wohl keine wirkliche Verwendung mehr für den 26-Jährigen hat, ist ein entsprechendes Entgegenkommen nicht unwahrscheinlich.
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