Arminia Bielefeld: Chancen bei Lars Gindorf?
Drittliga-Topscorer der letzten Saison im Blick
Als Leihspieler bei Alemannia Aachen herausragend: Lars Gindorf. © IMAGO / foto2press
Mit der obligatorischen Leistungsdiagnostik hat bei Arminia Bielefeld am heutigen Samstag die Vorbereitung auf die neue Saison offiziell begonnen. Am Sonntag bittet dann der neue Trainer Oliver Kirch zu einer ersten Einheit, wird dann allerdings mit dem vom FC Augsburg verpflichteten Rechtsverteidiger Henri Koudossou aller Voraussicht nach nur einen echten Neuzugang begrüßen können.
Die vergangene Saison bereits ausgeliehenen und nun fest unter Vertrag genommenen Maximilian Bauer (FC Augsburg) und Jannik Rochelt (Hannover 96) tragen zwar auch das Etikett Neuzugang, sind allerdings bekannte Gesichter. Ob auch Semir Telalovic, im zurückliegenden Spieljahr vom 1. FC Nürnberg ausgeliehen, künftig für die Arminia auflaufen wird, ist noch offen. Das grundsätzliche Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit ist vorhanden, doch gilt es zum einen, finanziell mit allen Beteiligten einen gemeinsamen Nenner zu finden und zum anderen sich gegen weitere Interessenten durchzusetzen.
Arminia wohl nicht der einzige Interessent
An Interessenten mangelt es sicherlich auch Lars Gindorf nicht, der vergangene Saison auf Leihbasis in 34 Spielen der 3. Liga für Alemannia Aachen 28 Tore erzielt und elf weitere vorbereitet hat. Der 24-Jährige, der im offensiven Mittelfeld und als zweite Spitze eingesetzt werden kann, ist erst einmal zu Hannover 96 zurückgekehrt, doch dort scheinen die Perspektiven des gebürtigen Saarländers ein Jahr vor Vertragsende eher fraglich. Nicht zuletzt deshalb, weil Gindorf nicht ideal zu den Vorstellungen zu Trainer Christian Titz passen und beide auch nicht das beste Verhältnis verbinden soll.
Wie das Westfalen Blatt berichtet, soll Gindorf weit oben auf der Bielefelder Wunschliste stehen. Die Arminia dürfte allerdings bei weitem nicht der einzige Verein sein, der die Entwicklung in Hannover verfolgt und zu einem Vorstoß bereit wäre, sollte seitens 96 Gesprächsbereitschaft signalisiert werden. Bislang war das dem Vernehmen nach nicht der Fall, was sich aber im Laufe der Vorbereitung ändern könnte, wenn Gindorf und Titz wie vor einem Jahr erneut nicht zusammenfinden.
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