Dynamo Dresden: Fällt Thomas Keller noch länger aus?
Abwehrchef laboriert an einer Gehirnerschütterung
Seit Jahresbeginn in Dresden: Thomas Keller. © IMAGO / Laci Perenyi
Beim VfL Osnabrück, gegen den 1. FC Magdeburg und bei Holstein Kiel geht es für Dynamo Dresden nach der Länderspielpause mit drei Partien weiter, die nach einem ausbaufähigen Start mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen definitiv richtungsweisend sind. Punktet die SGD erneut nicht oder nur dürftig, wäre ein längerer Aufenthalt im Tabellenkeller kaum noch zu vermeiden und abermals der Abstiegskampf ganz oben auf der Agenda.
Im Testspiel beim FC Teplice (0:2) konnte Dynamo nun am Freitag auch nicht wirklich Selbstvertrauen tanken, wobei das Gastspiel beim tschechischen Erstligisten eigentlich besser war als das Ergebnis und zu berücksichtigen ist, dass mit Tim Schreiber, Niklas Hauptmann, Friedrich Müller, Thomas Keller und Alexander Rossipal gleich fünf Stammkräfte fehlten.
Stamm will jedes Risiko vermeiden
Während Schreiber, Hauptmann, Müller und Rossipal am Samstag in Osnabrück zur Verfügung stehen sollten, steht aktuell noch ein größerer Fragezeichen hinter Keller, der schon vor der Länderspielpause gegen Hertha BSC (1:2) ausgefallen ist und – wie erst in den vergangenen Tagen bekannt wurde – seit dem 2:2 am 12. September bei Eintracht Braunschweig an einer Gehirnerschütterung laboriert.
Keller weilte beim Test in Teplice zwar vor Ort, ist aber noch nicht voll belastbar. Und Trainer Thomas Stamm lässt gegenüber Tag24 auch keinen Zweifel daran, bei seinem etatmäßigen Abwehrchef keinerlei Risiko eingehen zu wollen: „Ich bin grundsätzlich in Sorge, was die Gesundheit meiner Spieler betrifft. Osnabrück ist mir völlig egal. Das sollte allen anderen auch völlig egal sein. Es geht um die Gesundheit.“
Ob es für bis zum Samstag reicht, dürfte im Laufe der Woche relativ früh absehbar sein. Falls nicht, könnten wie gegen Hertha BSC wieder Ahmet Muhamedbegovic und Till Neininger das Abwehrzentrum bilden, mit dem von der deutschen U20-Auswahl zurückkehrenden Müller als Alternative.
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